Bläck Fööss-Konzert in der Aula des Rodenkirchener Gymnasiums am 30.11.2018

Fotos und Bericht von Photographie Dieter Ebeling (www.photographie-dieter-ebeling.de)

Das war kein Hokus Pokus am Abend des 30.11.2018 in der mit über 300 Fans gut gefüllten Aula des Gymnasiums Köln-Rodenkirchen. Nein – im Gegenteil. Im Hauptprogramm des Veranstalters „Party Hokus Pokus Köln“ in Kooperation mit der KG Rodenkirchen 2014 e.V. stand Teil V der Konzertreihe der Mutter aller kölschen Bands, den Bläck Fööss.

1970 gegründet ist die über die Grenzen Kölns hinaus bekannte Kult- „Boygroup“ nunmehr 48 Jahre alt; sie begeistert seitdem Jung und Alt mit ihrer Musik und den Texten. Wer kennt nicht die Gassenhauer „Drink doch eine met“, „Unsere Stammbaum“ oder „Rut un wiess“… oder die ganz aktuellen Songs?

Aber erst mal chronologisch. Das warming-up machten der Schulchor und das Blasorchester von Schülern des Gymnasiums Rodenkirchen, die mit kölschem Liedgut ihr Publikum begeisterten.

Danach folgte Michael Büttgen, so sein bürgerlicher Name. Sein Alias-Name ist „Linus“, Entertainer und Sänger, u.a. erfolgreich mit 25 Jahren Linus-Talentprobe im Tanzbrunnen im Kölner Rheinpark. „Linus“ nahm das Publikum mit auf eine musikalische Reise, die in den 50er-Jahren begann und in den 80er-Jahren endete.

Und dann folgte das letzte Konzert des Bassisten Hartmut Priess von den Bläck Fööss in Rodenkirchen. Der aus Köln-Weiß stammende (gebürtige Berliner) Musiker der Fööss wird sein allerletztes Fööss-Konzert am Silvesterabend 2018 in der Laxness-Arena geben. Auf den gesonderten Bericht über Hartmut Priess in @photographie.dieter.ebeling wird verwiesen.

In gut 2 Stunden sorgten die Bläck Fööss in ihrer aktuellen Besetzung für ein nachhaltiges musikalisches Highlight. Die Fööss sind:
* Hartmut Reinhold Priess (Bass, Gründungsmitglied seit 1970)
* Ernst „Erry“ Josef Stoklosa (Gesang, Gitarre, Gründungsmitglied seit 1970)
* Günther Antonius „Bömmel“ Lückerath (Gesang, Gitarre, Gründungsmitglied seit 1970)
* Ralph „Gus“ Gusovius (Schlagzeug, seit 1994 ein Fooss)
* Andreas Wegener (Keyboard, seit 2005 ein Fooss)
* Mirko Bäumer (Gesang, Nachfolger von Kafi Biermann seit 2017)
* Pit Hupperten (Gesang, Gitarre, Nachfolger von Peter Schütten seit 2017)

Man muss nicht das Rad neu erfinden, um die Bläck Fööss zu beschreiben. Das tun sie selbst auf ihrer eigenen Webseite: https://www.blaeckfoeoess.de/infos/biographie/index.html

An diesem Abend zogen sie wieder alle musikalischen Register ihres Könnens und zeigten mit alten und neuen Songs die ganze Bandbreite ihres nahezu 49-j. Schaffens. Viele Lieder aus ihrem weit mehr als 400 Titel umfassenden Fundus sind schon längst zu Evergreens geworden (Bye bye my love, Du bes die Stadt u.a.) – manche haben bereits den Status von Volksliedern (Lieder wie Drink doch eine met, En unserem Veedel, Unsere Stammbaum u.a.) und gehören fest zum kölschen Liedgut. Den Beweis, dass das so ist, blieben sie an dem Abend nicht schuldig. Viele textsichere Gäste im Publikum sangen aus Leibeskräften mit oder schunkelten zu den Evergreens.

Man darf gespannt sein, ob in einem Jahr Teil VI der Konzertreihe der Fööss in Rodenkirchen stattfinden wird.  (22 Fotos)