Freie Wähler informieren: Verkehr

Köln / Freie Wähler informieren:

Schwarz-Grün-Gelb befeuert Krieg auf Kölner Straßen.

„In Köln sind die Unfälle mit Radfahrern im letzten Jahr um 27 % gestiegen. Das ist trauriger Rekord. Schuld daran ist eine Politik der bewussten Eskalation, die bereits SPD und Grüne jahrelang betrieben haben. Dies setzt sich mit „Jamaika“ im Rat jetzt leider fort.“
So die Kritik der Kölner Freien Wähler. Bezirksvertreter Torsten Ilg aus Rodenkirchen konkretisiert dies in einer Pressemitteilung in Bezug auf Baumaßnahmen im Kölner Süden:
„Gerade erst wurde mit den Stimmen der anderen Parteien auch für Rodenkirchen ein Konzept gefordert, welches in der Innenstadt bereits gescheitert ist und auf Hauptverkehrsstraßen z.B. im Belgischen Viertel zu massiven Staus im Berufsverkehr geführt hat. Dieses Konzept soll es Kneipen ermöglichen, im Sommer reguläre Parkplätze
zur Aussenbestuhlung zu nutzen. Der Durchgangsverkehr mischt sich mit genervten Autofahrern die mehrmals um den Block fahren müssen, um trotz Parkraumverknappung einen Parkplatz zu ergattern. Das erzeugt Aggressionen im Straßenverkehr und Radfahrer sind oft die Leittragenden. Außerdem entsteht so eine Wettbewerbsverzerrung, denn
gastronomische Betriebe mit regulärer Außenbestuhlung zahlen meist auch höhere Mieten.“
In der Innenstadt werde eine regelrechte „Chaos-Verkehrspolitik“ betrieben. Mit Aktionen wie „Ring Frei“, der Sperrung der Zülpicher Straße und des Rückbaus der Bonner Straße, setze man auf „kalkulierte Eskalationspolitik“ mit dem Ziel, künstliche Staus und Luftverschmutzung zu erzeugen:
„Sollte es z.B. infolge der Baumfällungen auf der Bonner Straße zu Fahrverboten kommen, werden wir Freie Wähler von den Verantwortlichen in Politik und Verwaltung einfordern, dass
großzügige Ausnahmeregelungen für Anwohner und Pendler umgesetzt werden.“ „Der Autoverkehr umfasst in Köln etwa 40%. Diese Zahl wird aber weiter steigen, aufgrund
der alternden Gesellschaft und der wachsenden Notwendigkeit zu mehr Mobilität bei Berufstätigen. Der ÖPNV-Schienenverkehr ist ein starres, teures und unflexibles Element.
Für Berufspendler mit mehreren Jobs und komplizierten, weit entfernten Arbeitswegen, ist die Bahn oft keine Alternative. Außerdem werden in Köln verstärkt Wohnungen im Luxussegment geplant. Alle diese Projekte haben eigene Tiefgaragen. Die reale Lebenswirklichkeit der Menschen lässt sich nicht auf das Fahrrad beschränken. Entweder planen wir mehr U-Bahn-Strecken, oder der motorisierte Individualverkehr wird unter die Erde verlagert wie in Düsseldorf. Die oberirdische Verdrängsstrategie führt in Köln zu mehr Unfällen und ist deshalb verantwortungslos.“

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