Gefahr am Rheinufer

Kriegsmunition: Stadt Köln warnt davor, den Uferbereich zu betreten oder verdächtige Gegenstände anzufassen

Mal sind es Patronen, dann wieder Granaten. Immer öfter werden durch das Niedrigwasser des Rheins Relikte der beiden Weltkriege freigelegt. So entdeckten Spaziergänger am Sonntagabend bei Poll eine Granate aus dem Ersten Weltkrieg. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst transportierte den Blindgänger noch am Abend ab.  

Um niemanden in Gefahr zu bringen, bittet die Stadt alle Spaziergänger*innen, den Uferbereich des Rheins derzeit nicht zu betreten.

Sollten Spaziergänger*innen oder auch Wassersportler*innen einen verdächtigen Gegenstand entdecken, sollten sie ihn auf keinen Fall berühren, mitnehmen oder bewegen. Es besteht Lebensgefahr.  

Wer einen verdächtigen Gegenstand findet, sollte sofort die Telefonnummer der Polizei (110), der Feuerwehr (112) oder des Ordnungsdienstes (0221 / 221-32000) wählen. Von dort werden sofort alle erforderlichen Maßnahmen in die Wege geleitet.  

Nach der Sichtung des Gegenstands sollte man den Gefahrenbereich umgehend verlassen und auch andere Passanten bitten, dies zu tun.

( Text: PI/Stadt Köln/Robert Baumanns)