Gelebte und beglückwünschte Umsetzung des Grün hoch 3 Projekt

Foto: von links Conny&Paul Lehmann, Yasemin Balaban sowie Manfred Giesen

Was war das eine Freude als der Bezirksbürgermeister Manfred Giesen an der Haustür des Ehepaars Lehmann schellte. Er war gekommen, um höchstpersönlich seine Glückwünsche zu überbringen und hatte gleich ein Fässchen Kölsch als Geschenk dabei. Denn Conny und Paul Lehmann hatten aus ihren Worten Wahrheit gemacht und eine versiegelte Hausfläche wieder in eine grüne Oase zurückverwandelt. Was alle sehr freute war nicht nur das eine durch Steine angelegte Gartenfläche verschwunden war und nun im satten Grün erstrahlte, auch der gesamte Garten war ein Blumenmeer von Hortensien, Rudbeckien, Azaleen, rotem Sonnenhut und verschiedenen Obst- und Laubbäumen, worin sich Hummeln, Bienen und Schmetterlinge nur so tummelten. „Es war uns eine Herzensangelegenheit, den vor 10 Jahren angelegten Steingarten wieder zurückzubauen. Wir haben Klimawandel und wollten wieder mit ruhigem Gewissen in unserem Garten sitzen und das war die beste Entscheidung seit langem“, so die Hausherrin, die mit Stolz ihre Blumenpracht präsentierte. Unterstützt wurde ihr Projekt von der Stadt Köln durch ein spezielles Förderprogramm mit dem Namen „Grün hoch 3’, welches reibungslos und perfekt funktionierte. 50 Prozent der Rasenflächen-Kosten hatte nämlich die Stadt übernommen und damit eine erhebliche finanzielle Unterstützung geboten. Doch das wird nicht das letzte Projekt für das Ehepaar sein. „Im Herbst wollen wir nun das Garagendach begrünen, weiteres Regenwasser sammeln und eventuell auch das Hausdach klimafreundlich umsatteln, dafür möchten wir wieder eine Förderung nutzen“, so Paul Lehmann, der richtig Freunde daran hat, nun bio, nachhaltig und zukunftsbedacht zu handeln. „Ich hätte nicht gedacht, dass eine solch kleine Aussenfläche so viel Effektivität erbringt, denn seit wir den Rasen haben ist es deutlich kühler und bei Starkregen eine zusätzliche Erleichterung, denn das Wasser versickert im Boden, was meine Frau bei der Blumenpflege freut.“ Klimaunterstützung kann so einfach sein, wenn man es nur möchte, was dieses Beispiel beweist.

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