Gerda Laufenberg ist eine Frau der Taten

Nur wenige Wochen nach dem Stammtisch der Rodenkirchner Unternehmerinnen setzte Gerda Laufenberg Gedanken in Taten um.

Zur Vorgeschichte: Auf dem Stammtisch sammelten die Damen  in diesem Jahr  für einen Kindergarten mit sozialschwachem Hintergrund. Es ging um Knetmasse, Filzstifte, ein buntes Auto, ein Springseil und ganz bescheidene Wünsche an den Nikolaus, welche die Unternehmerinnen realisierten.

Gerda Laufenberg ließ dieser Gedanke nicht los und kurzerhand fuhr sie in die besagte Tagesstätte.  Dort traf Frau Laufenberg auf Frau von Laufenberg. Die Namensvetterinnen waren sich gleich sympathisch. Beim Gang durch die Einrichtung war schnell klar, hier wird mehr benötigt als Papier und Buntstifte. Die 74 Kinder stehen nicht auf der Sonnenseite des Lebens und die Einrichtung ist viel mehr als nur ein Kindergarten oder eine Kindertagesstätte.

Lieben alle Eltern ihre Kinder auch sehr, so sind manche Dinge finanziell einfach nicht möglich.

Eine Fahrt in den Zoo, in den Dom, an den Rhein, ins Theater und vieles mehr, würden diese Kinder nicht erleben, wenn es nicht der Kindergarten organisiert. Leider ist das nur durch Spenden möglich, da nicht alles umsonst ist.

Wie bekannt, ist Gerda Laufenberg  keine Frau der leeren Worte und so wurde kurzerhand beschlossen, ein Bild zu versteigern, um diesen Kindern einen schönen Nachmittag zu ermöglichen.

An einem verregneten Sonntag im November war es dann soweit. Gerda Laufenberg hatte in ihr Atelier geladen, um das Bild eines blauen Elefanten zu versteigern. Kamen die Gäste auch erst zögerlich, war das Atelier am Ende gut mit Besuchern gefüllt. Pünktlich ging die amerikanische Versteigerung los und alle beteiligten sich intensiv. In 5-Euro-Schritten füllte sich der schwarze Zylinder mit einem beachtlichen Sümmchen.

So konnte Gerda Laufenberg an Frau von Laufenberg am Ende 550,00 €  für den Kindergarten weitergeben.

Alle Beteiligen waren sichtbar erfreut.

Fotos: Claudia Franzen