1860: Gründung der Aktiengesellschaft Zoologischen Garten Köln auf Initiative des Kölner Oberschullehrers Dr. Caspar Garthe. 1863: Bau des alten Elefantenhauses im maurischen Stil. Zunächst wurde es als Giraffen- und Antilopenhaus konzipiert: Zwei Jahre später folgte der Anbau für Elefanten. Es ist heute da älteste Gebäude im Kölner Zoo. 1887: Bau des Seelöwenfelsen 1899: Bau des großen Vogelhauses, das heute als Südamerikahaus Papageien und kleinere Affenarten aus dem gleichnamigen Kontinent beherbergt 1914: Pavianfelsen im Stil der von Carl Hagenbeck eingeführten Panorama- und Freisichtanlagen als Überrest einer großen Felsberglandschaft, die im II. Weltkrieg zerstört wurde 1914 –1936: Während des 1. Weltkriegs und der Weltwirtschaftskrise Ende der 1920er Jahre stagnierten die Entwicklungsprojekte im Kölner Zoo. Die Stadt bewahrt den Zoo vor der Schließung, indem sie die Mehrheit der Aktien übernahm und bis heute die Verlustabdeckung trägt. 1945 – 1947: Schließung und Wiedereröffnung des nahezu völlig zerstörten Zoos 1957: Die Stadt Köln legt einen Idealplan für die künftige Neugestaltung des Zoos vor. Das Gelände wird auf 20 Hektar vergrößert und ist damit um ein Vierfaches größer als im Gründerjahr 1860. 1958: Die Erstausgabe der Zoozeitschrift „Freunde des Kölner Zoo“ erscheint. Sie richtet sich an Förderer, Freunde und andere Interessierte. 1960: Eröffnung des Erweiterungsgeländes anlässlich des 100-jährigen Jubiläums 1963: Mit der Eröffnung der Zooschule setzt der Kölner Zoo auf ein pädagogisches Angebot an Kindergärten und Schulen. 1971: Das Aquarium wird als zunächst eigenständiger Teil eröffnet. 1973: Das Lemurenhaus, heute als Madagaskarhaus auch Heimstatt für andere Tiere der großen Insel, wird eröffnet. Wegen zahlreicher Zuchterfolge seltener Lemurenarten hat das Haus Weltruf erlangt. 1981: Das „Vari-Emblem“ wird Logo des Kölner Zoos. Es symbolisiert den Neuanfang unter dem neuen Zoodirektor Prof. Dr. Gunther Nogge. Unter seiner Leitung werden neue Entwicklungs- und Erweiterungsprojekte geplant und verwirklicht. 1982:Gründung des Fördervereins „Freunde des Kölner Zoos“ 1985: Zum 125-jährigen Jubiläum wird das Urwaldhaus für Menschenaffen eröffnet. 1997: Der letzte Eisbär zieht aus der Eisbärenanlage aus. Von 1999 bis 2009 wird hier von Studenten und Doktoranden der Universität Bochum ein Forschungsprojekt über Seehunde betrieben. Das Eulenkloster wird eröffnet. 2000: Der REGENWALD, das neue Tropenhaus für südostasiatische Tiere und Pflanzen, wird eröffnet. Erstmals erleben Besucher Vögel, Reptilien und Flughunde in einer Erlebnishalle ohne Absperrung. Mit dem Bau des Hauses übernimmt der Zoo ein Naturschutz-Projekt in Vietnam. 2002: Eröffnung der Kleinsäugeranlage für Fischotter, Erdmännchen und Waschbären 2004: Der Elefantenpark Köln, der größte Auslauf für asiatische Elefanten nördlich der Alpen, wird eröffnet. Auf einer Fläche von zwei Hektar können bis zu 20 Tiere in ihrem natürlichen Sozialverband leben. 2006: Die Geburt des ersten Elefantenbabys im neuen Elefantenpark, Marlar, beschert dem Kölner Zoo neue Besucherrekorde. Die junge Elefantendame wird zum Liebling der Zoobesucher 2007: Prof. Theo B. Pagel wird neuer Direktor des Kölner Zoos und löst nach 16 Jahren Prof. Dr. Gunther Nogge im Vorstand ab. Christopher Landsberg wird Kaufmännischer Vorstand. 2008: Der Elefant wird zum Hauptmotiv des neuen Kölner Zoo-Logos. Die negativen Flächen des Zeichens bilden weitere Figuren: Giraffe, Nashorn und der Kölner Dom. 2011: Umbau und Bereitstellung der alten Anlage für Nilkrokodile für die Philippinenkrokodile; Eröffnung der neuen Anlage für Blattschneideameisen 2010: Der Zoo feiert sein 150-jähriges Jubiläum und eröffnet aus diesem Anlass den Hippodom. Der Nachbau einer afrikanischen Flusslandschaft beherbergt u.a. Flusspferde, Nilkrokodile und Sitatunga-Antilopen. Zusätzlich startet die tägliche Flugshow. 2012: Eröffnung der „Hazienda La Danta del Oro“ („Haus zum goldenen Tapir“) und Fertigstellung der Anlage für Große Ameisenbären und Pudus; Vorstellung des Masterplans zur zukünftigen Ausrichtung des Kölner Zoos 2013: Neugestaltung des Spielplatzes 2014: Eröffnung des Clemenshofs mit Streichelzoo. Er ist einem bergischen Bauernhof nachempfunden. Im selben Jahr eröffnen die komplett neugebauten Räumlichkeiten von Zoorestaurant und Zoo-Event. 2017: Einweihung der neuen Anlage für Asiatische Wildrinder mit modernem Warmhaus und aufwendig gestalteter Außenfläche im fernöstlichen Stil, im selben Zug Ergänzung des benachbarten Spielplatzes und Erweiterung des Café Almira 2018: Neubau und Einweihung der Anlage für die Kleinen Pandas in geographisch passender Nachbarschaft zu Amur-Tigern und Asiatischen Löwen 2019: Zoodirektor Prof. Theo B. Pagel wird Präsident des Weltzooverbands WAZA, dem Zusammenschluss von 400 Zoos aus aller Welt Eröffnung der modernisierten Anlage für Löwen 2020: Der Kölner Zoo wird 160 Jahre jung. Er ist damit der drittälteste Deutschlands.