Gesundheitsförderung ist steuerfrei

Gesunde Mitarbeiter, ein gutes Betriebsklima und eine positive Unternehmensführung, das wünschen sich alle. Darum wollen viele Unternehmen ihren Mitarbeitern beim Thema Gesundheit mehr bieten als das gesetzlich vorgeschriebene Minimum. Besonders beliebt sind Arbeitgeberzuschüsse zur Gesundheitsförderung, und die können sogar noch  steuerfrei sein. Dafür gibt es ein Gesetz und das wenden zurzeit viele Betriebe an. Unter den Leistungen des Arbeitgebers zur Verhinderung und Verminderung von Krankheitsrisiken und zur Förderung der Gesundheit fallen

  • Maßnahmen zur Bewegungsförderung (z. B. Physio-Behandlungen, Pilates-Kurse, Yoga, Rückentraining uvm.)
  • Angebote zu gesunder Ernährung (z. B. Ernährungsseminare, Programme zur Gewichtsreduktion und online Gesundheitskurse)
  • Maßnahmen zur Suchtmittelvermeidung (z. B. Nichtraucherkurse, Alkoholentwöhnung, weg von der Tablettenabhängigkeit)
  • Stressbewältigung und Entspannungstechniken (z. B. Autogenes Training, Augen- und Sehtraining, Tai Chi)

Nicht zu verwechseln ist die steuerbefreite Maßnahme mit einem Beitragsausgleich für den Sportverein oder das Fitness-Studio sowie Kurse, in denen allein das Erlernen oder Ausüben einer Sportart im Mittelpunkt steht. Für die Steuerbefreiung muss die Aktivität medizinisch notwendig sein und der Prävention dienen. So ist die Unterstützung von Gewerk zu Gewerk unterschiedlich und sollte vorher mit dem Steuerberater besprochen werden. Denn Büro- und Bildschirmarbeiter haben andere Bedürfnisse als Mitarbeiter im Handwerk und auf dem Bau.