Thomas Kahlix berichtet:

Zur Erinnerung – und das mag für Neubürger interessant sein:

# Ein Rheinhochwasser löst eine Grundhochwasser-Welle aus, die unterschiedlich weit ins Hinterland läuft und unerwartete Betroffenheiten auslösen kann.

# Unangenehmste Folge: Geflutete Keller in Altbauten oder schlecht isolierten Neubauten (übrigens NICHT versicherbar).

# Besonderheit: Kann erst Tage nach dem Hochwasserscheitel eintreten.

Weil die Maternusplatz-Tiefgarage über eine GW-Anzeige verfügt, haben wir in Rodenkirchen die seltene Gelegenheit, dieses Naturereignis in Echtzeit dokumentieren zu können.

Seit dem 12. Januar ist der Grundwasserstand wieder höher als der sinkende Rheinpegel (zur Zeit etwa einen halben Meter), was auch bedeutet: Das Grundwasser strömt wieder langsam rheinwärts (Normalfall).

Wer den Grundwasser-Pegelstand verfolgen möchte, kann dies auf der Website der Bürgerinitiative Hochwasser >>> http://www.hochwasser.de/grundwasser.html

Wichtiger Nachtrag: Das war ein kleines Hochwasser! Bei einem Rheinhochwasser, das knapp über 11 Meter aufläuft, sind wir alle gegen oberflächliche Überflutung gut geschützt. Aber die unterirdische Grundhochwasserwelle wird ganz Rodenkirchen betreffen und in tiefliegenden Gebieten (z.B. Auenwegviertel, Adamstraße, Gunterstraße, Bahnstraße usw.) einige Probleme verursachen.

Wer klug ist und sich vorher (also jetzt) kümmert, ist echt im Vorteil…