Vernetzen- Austauschen- zusammen Weiterkommen, dass ist das Ziel aller Kölner Interessengemeinschaften und des Handelskümmerers Hans-Günter Grawe. 

Wie in unserer Printausgabe (Winter 2017) berichtet wurde, ist eines der Hauptanliegen des Kölner Handelskümmerers die Vernetzung der IGs untereinander und das im ganzen Stadtgebiet. Seit Herbst dieses Jahres läuft das bundesweite Pilotprojekt zur Stärkung der einzelnen Stadtteile mit zunehmendem Erfolg.

Foto: IHK Köln / gestellt von Hans – Günter Grawe

Dieses Mal hatten die IHK und der Handelskümmerer Hans-Günter Grawe nach Rodenkirchen eingeladen und eine Vielzahl von Interessengemeinschaften sind der Einladung gefolgt. Diese kamen zum Beispiel aus Rath/Heumar, Dellbrück, Heimersdorf, Braunsfeld, der Südstadt, Dünnwald, vom Eigelstein,  Nippes, Buchforst usw.

Sie alle haben am Abend im Bistro Verde auf der Maternusstraße am Stammtisch teilgenommen, um über verkaufsoffene Sonntage, Beantragungen von Straßenfesten und über die Digitalisierung für Handel und Gastronomie zu sprechen.

Viele Dinge sind von Stadtteil zu Stadtteil ganz unterschiedlich, doch vieles ist in den einzelnen Veedeln auch identisch. So sind die aktiven Interessengemeinschaften bemüht, ihren Stadtteil attraktiv zu gestalten, den Handel zu unterstützen und eine Verbesserung der Lebensqualität zu ermöglichen. Sicherheit, Sauberkeit, die Parkraumsituation und die Außendarstellung: Diese Themen sind überall auf der Tagesordnung ebenso die Leerstände, Mietpreise und der Veranstaltungsbereich.

Das weiß auch Hans-Günter Grawe: „Aus diesem Grund wollen wir die IGs untereinander bekanntmachen, die Stadtteile zeigen und ein gemeinsames Netzwerk schaffen. Wir wollen den Erfahrungsaustausch anregen und Lösungsvorschläge erarbeiten. Darum veranstalten wir unsere Stammtische auch immer in einem anderen Stadtgebiet “ so Grawe zur Kölner Stadtteilliebe.

Jeder Stadtteil hat seine ganz eigene Art, seine ganz eigenen Bewohner und Gewohnheiten und doch haben sie auch eines gemeinsam, sie wollen schöne Lebensräume schaffen und wirtschaftlich erfolgreich sein.

„Leider scheitert manches oftmals an der Bürokratie, an mangelnden Kontakten und an den Kosten. Das ist schade und muss nicht sein. Die Interessengemeinschaften sind deshalb wichtiger als je zuvor. Diese heißt es zu unterstützen und von der Arbeit zu entlasten. Darin sehe ich meine Aufgabe. Denn ohne diese meist Ehrenamtlichen geht es nicht in unserer Stadt. Ich persönlich komme aus dem Handel und habe jahrelang Interessengemeinschaften vor Ort unterstützt. Ich weiß demnach, wie schwer es ist, neben dem Tagesgeschäft auch dort eine ordentliche Leistung abzuliefern. Ich durfte in dieser Zeit vieles lernen, mir ein großes Netzwerk aufbauen und viele wichtige Persönlichkeiten aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Verbänden kennenlernen. Diese Erfahrungen und meine Möglichkeiten möchte ich gerne weitergeben und zum zentralen Ansprechpartner für die Interessengemeinschaften werden“ so Grawe überzeugt zur Kölner Stadtteilliebe.

Zum Treffen nach Rodenkirchen hatte er Dirk Schmaul – Ordnungsamt der Stadt Köln- eingeladen, der ausführlich über die Verfahren der Straßenfeste referierte. Alle Beteiligten lauschten dem Vortrag und stellten zum Ende sehr interessante Fragen, welche sachlich, präzise und verständlich durch den Vertreter der Stadt beantwortet wurden. Der anschließende rege Austausch unter den Vertretern der Ortsverbände war für alle Beteiligten eine weitere Bereicherung und so sieht man dem Handelskümmerer auch für 2018 positiv entgegen. Der nächste Stammtisch wird übrigens im März 2018 in Porz stattfinden und alle Interessenverbände sind dazu wieder eingeladen.

Möchten Sie mehr zum Handelkümmerer erfahren oder mit ihm in Kontakt treten, schreiben Sie ihm doch einfach eine Mail unter mail@hg-grawe.de