Heiz- und Energiekosten im Auge behalten

Heiz- und Energiekosten im Auge behalten

Überall sind sie ein Thema, die gestiegenen Nebenkosten im Wohnbereich, ganz vorne die Heiz- und Stromkosten. Jetzt sollten Sie die Entwicklung zum Vorjahr genau betrachten und sich vorbereiten, denn Sparen fängt mit Vergleichen an. Können Sie vielleicht etwas ändern? Lange laufende Verträge beim Stromanbieter können Vor- und Nachteile beinhalten, auch sollten Sie einmal alle Altgeräte in Ihrem Haushalt unter die Lupe nehmen. Viele haben einen enormen Energieverbrauch und sind sogar in ausgeschaltetem Zustand heimliche Stromfresser. Am besten testen können Sie das mit einem Strommessgerät, diese sind günstiger als man denkt und zeigen genau den Verbrauch an. Bei der Verbraucherzentrale, Frankenwerft 35 in der Kölner Altstadt, kann man so ein Gerät sogar kostenlos leihen. Was die Heizkosten betrifft, wird durch die CO2-Steuer für fossile Brennstoffe in diesem Jahr auch tiefer in die Tasche gegriffen werden müssen. Darum sollten Eigenheimbesitzer dringend ihre Anlage überprüfen lassen und eventuelle staatliche Zuschüsse nutzen, falls eine neue Heizung her muss. Bei Mietern ist es schon etwas schwerer, sie sind meist in eine Gemeinschaftsanlage eingebunden und können nur ihren eigenen Verbrauch kontrollieren. Ein SmartHome-Heizungssteuerungssystem ist für alle von Vorteil. Diese neuen Energie-Kontrolleure sparen bares Geld, da sie Raum für Raum unter Kontrolle haben, eine Nachtabsenkung möglich machen und somit einen Endjahres-Schock ein wenig beeinflussen können. Erfreuliches gibt es auch, denn gut zwei Millionen Menschen werden in diesem Jahr einen einmaligen Heizkostenzuschuss erhalten – vor allem Wohngeld-Haushalte und Studierende mit BAföG sowie Auszubildende werden bedacht. Rentnerinnen und Rentner, Alleinerziehende oder Menschen, die wenig verdienen, können zusätzlich jetzt einen Antrag stellen. Wohngeldempfänger und Auszubildende erhalten den Heizkostenzuschuss übrigens automatisch.