Wahlbüro Henriette Reker informiert:

Mit Blick auf die Oberbürgermeisterinnenwahl am 13. September haben Henriette Reker und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Köln ihre gemeinsamen Schwerpunkte für die kommende Wahlperiode vorgestellt.

„Wir wollen ein klimaneutrales Köln bis 2035 und damit 15 Jahre früher als bisher geplant“, so Reker. Dafür brauche es eine Solar-Offensive. „Wir wollen in den kommenden fünf Jahren Solaranlagen auf allen technisch dafür geeigneten Dächern stadteigener Gebäude installieren.“ Angesichts der großen Herausforderungen der Klimakrise müssten darüber hinaus auch Privathaushalte einen Beitrag leisten. „Darum wollen wir das Förderprogramm für Dachbegrünung ausbauen und Schottergärten in stark hitzebelasteten Stadtteilen baurechtlich ausschließen.“ Einig sei man sich auch beim Schutz der Kölner Grüngürtel, dem Ausbau des Radwegenetzes und einem 365-Euro-Jahresticket für die KVB.

Christiane Martin, Spitzenkandidatin der Kölner Grünen, erklärte, man werde darüber hinaus die nachhaltige Lebensmittelproduktion in den Blick nehmen. „Wir werden uns dafür einsetzen, dass Ackerflächen im Besitz der Stadt Köln bevorzugt an Landwirte verpachtet werden, die die Flächen ökologisch bestellen und das Gemüse und Obst nach den Richtlinien der zertifizierten Bio-Landwirtschaft anbauen.“ Bei städtischen Parks und Grünflächen müsse zudem der Erhalt der Artenvielfalt stärker in den Blick rücken: „Wo Laub liegen bleiben oder die Mähfrequenz gesenkt werden kann, wollen wir dies im Sinne von Wildbienen und anderen Insekten ermöglichen.“

Aus aktuellem Anlass betonte Frank Jablonski, Parteivorsitzender der Kölner Grünen, dass die Stadt nach wie vor bereitstehe, um Geflüchtete aus den griechischen Lagern unterzubringen. „Wir brauchen eine menschenwürdige Flüchtlingspolitik! Köln ist und bleibt ein sicherer Hafen und hat Kapazitäten, um sofort Menschen aus Moria aufzunehmen.“