Offenbach-Jahr in Köln füllt Élysée-Vertrag mit Leben

Anlässlich des 55. Jahrestages des deutsch-französischen Freundschaftsvertrages („Élysée-Vertrag“) hat Heribert Hirte am heutigen Montag an der Sondersitzung des Deutschen Bundestages teilgenommen. Der Kölner CDU-Politiker begrüßt die gemeinsam verabschiedete Resolution der beiden Parlamente zur Stärkung der deutsch-französischen Beziehungen. In Köln will der Bundestagsabgeordnete den Élysée-Vertrag mit neuem Leben füllen:

„Im kommenden Jahr wollen wir den 200. Geburtstag des Komponisten Jacques Offenbach in Köln feiern. Ich unterstütze diese Initiative der Kölner Offenbach-Gesellschaft ausdrücklich und freue mich auf 2019! In Paris gelangte Offenbach zu seiner wahren Größe, Köln blieb dabei aber immer seine Heimat. Er fühlte sich als Deutscher und Franzose zugleich und war damit ein wahrer Europäer. Wenn wir diesen Ausnahmemusiker ehren, dann tun wir das Arm in Arm mit unseren französischen Freunden und mit Europa im Herzen. 55 Jahre nach Unterzeichnung des Élysée-Vertrages sollten wir wieder mehr in die deutsch-französische Freundschaft investieren. Das Offenbach-Jahr bietet uns eine hervorragende Möglichkeit, länderübergreifende Kulturprojekte zu neuem Leben zu erwecken.“

Darüber hinaus hatte Heribert Hirte in seiner Rede zum Arbeitsprogramm der Europäischen Kommission am vergangenen Donnerstag den Vorstoß des französischen Staatspräsidenten Macron gelobt, ein vollständig vereinheitlichtes Wirtschafts- und Insolvenzrecht für Deutschland und Frankreich zu schaffen und dies dann auf ganz Europa zu erstrecken. 

Hintergrund: Am 22. Januar 1963 unterzeichneten Bundeskanzler Konrad Adenauer und der französische Staatspräsident Charles de Gaulle in Paris den deutsch-französischen Freundschaftsvertrag.

Heribert Hirte (CDU) vertritt als direkt gewählter Abgeordneter den Kölner Westen und Süden im Deutschen Bundestag. Er war in der vergangenen Legislaturperiode ordentliches Mitglied in den Ausschüssen für Recht und Verbraucherschutz und für die Angelegenheiten der Europäischen Union sowie stellvertretendes Mitglied im Finanzausschuss. Er ist zudem Universitätsprofessor für Handels- und Gesellschaftsrecht an der Universität Hamburg.