Hüftarthroskopie oder Kunstgelenk?

Unsere Hüftgelenke sind im Alltag enormen Stoßbelastungen ausgesetzt. Solange sie in Takt sind, ist das unproblematisch. Reibt sich die Knorpelmasse zwischen Hüftkopf und -pfanne jedoch ab, führt dies dauerhaft zu Knorpelverschleiß, der als Arthrose bekannt ist. Patienten können das betroffene Gelenk nicht mehr schmerzfrei bewegen und neigen dadurch zu Schonhaltungen. Diese führen jedoch zu einer schlechteren Durchblutung des Knorpels, sodass seine Schutzfunktion weiter abnimmt.

Neben der Arthrose können Hüftschmerzen weitere Ursachen haben. Ein Beispiel hierfür ist das Hüft-Impingement: eine Fehlstellung des Gelenks. Während beim sogenannten „Impingement-Syndrom“ oftmals eine Hüftgelenksspiegelung Abhilfe schaffen kann, sind die langfristigen Folgen der Arthrose gravierender. In diesem Fall wird die Beweglichkeit des Gelenks operativ mit einer Teil- oder Totalendoprothese (TEP) wiederhergestellt.

„Hüftarthroskopie oder Kunstgelenk?“ – Dieser Frage wird im Patientenforum der Orthopädie im Krankenhaus der Augustinerinnen – Severinsklösterchen nachgegangen:

Am Donnerstag, den 24. November 2022, erläutern die Orthopäden von 17:00 – 18:30 Uhr die Funktionsweise der Hüfte und stellen moderne Behandlungsmöglichkeiten vor. Außerdem haben Betroffene und Interessierte die Möglichkeit, ihre Fragen rund um das Thema Hüftschmerzen zu stellen.

Referenten: Chefarzt Prof. A. Karbowski, Chefarztvertreter P. Kesavan und das Team der Orthopädie im Severinsklösterchen
Voraussetzungen zur Teilnahme vor Ort ist eine vorherige Anmeldung per Telefon unter 0221 3308-1356 oder per E-Mail an: orthopaedie@severinskloesterchen.de
Der Eintritt zu der Veranstaltung ist kostenfrei.