Präsident/in Ilona Liebfried und Tim Utermöhl (Foto privat)

Jeck im Veedel mit den Botterblömcher

Schon Tage zuvor, trafen sich die Rodenkirchner Botterblömcher und schmückten mit Liebe zum Detail das Bistro Verde für Ihre Party im Herzen von Rodenkirchen in grün und gelb.

Viel Freude war bereits bei den Vorbereitungen zu spüren, den der Traditionsverein ging in diesem Jahr ganz neue Wege. Eine Party mit Programm und dieses konnte sich sehen lassen

Mit großem Gefolge zog traditionell die Funkenartillerie von 1995 der Wießer Funken samt Klüttefunken und deren Musikzug ein. Gefühlte 150 Mann, brachten gleich die Botterblömchen und Ihren Vorstand mit. Ilona Liebfried und Tim Uthermöhl eröffneten mit einem breiten Lächeln den Abend und sangen gleich die ersten Lieder, als die „Musik“ kräftig op die dicke Trumm schlug. Das Eis war sofort gebrochen und  ca. 300 Gäste sangen, schunkelten und tanzten, wie auf Knopfdruck.

Thomas Cüpper, et Klimpermännche, machte den Auftakt als Künstler und überzeugte mit kölschen Typenreden, kölschen Kratzjer und einem kölsches Jeföhl. Er pflegt die Kölsche Sprache, wie kein Zweiter und zählt zur Spitze der Kölschen Reednern und Musiker. Bei Klängen von Ostermann, Berbuer, Eilemann und Jussenhoven war das Veedelsgefühl jedem nur so ins Gesicht geschrieben.

Für Wicky Junggeburt, der bekanntlich den Veedelkarneval sehr liebt und fast ein Heimspiel im Bistro hat, war es ein Auftritt unter Freunden. Er ist regelmäßig als Künstler im Haus und übertraf an diesem Abend alle Erwartungen der Gäste. „Einmol Prinz zo sin…“ und eine bunte Reise durch das Liedgut des kölschen Karneval, erzeugt eine Stimmung die einzigartig war. „Wie schön, es ist wie früher- das ist Veedelskarneval, das ist Kölscher Brauchtum, das ist Karneval pur und kein Ballermann und Radau“ hörte man an diesem Abend überall die Gäste verlaute.

„Uns Sproch is Heimat“ und dieses Motto griffen auch das Rodenkirchner Dreigestirn auf, welches mit großem Gefolge im Bistro erschien. Ihr Motto der Session „Op kölsche Art un kölsche Sproch met üch zesamme de Fastelovend fiere, dat wünschen sich vun Hätze drei Rudekirchner Fetze.“ Seit Wochen berichten sie in jeder Ihrer Reden ejal ob im Saal, ob der Stross oder in der Kneip- loss uns fiere. Und so feierte das Dreigestirn im großen Ornat in Ihrem Veedel, als gäbe es kein Morgen. Bunte Anzüge, glitzernde Kleider, heiße Musik plus eine Röhrentrommel: Das ist Druckluft – Die Brass- & Performanceband! Über 111 mal in der Session unterwegs, immer 111% live und 111% bunt brachten sie die Stimmung zum Kochen!  14 junge und wilde Musiker, die bei jedem Auftritt alles geben, um dem Publikum eine tolle Zeit zu bescheren. Die Botterblömcher und ihre Gäste schunkelten und tanzten und sangen selbst auf der Außenterrasse vor der großen Leinwand.

Petra Zünkler-Walterscheidt als Inhaberin des Bistros: „was mich unglaublich gefreut hat. Wir haben grandiose Nachbarn, keiner hat sich beschwert, keiner hat das Ordnungsamt gerufen. Das nenne ich Verständnis für den Karneval im Veedel“. Beim Auftritt der Rabaue entstand dann sogar ein Chor, welcher für Ihre Liedguteingabe „ Ich liebe das Leben …“ sogar einen Applaus von einem Anwohner-Balkon bekam.