Jungfrauenrasur: Was ein großartiger Abend mit vielen Highlights

Zweimal Müller – zweimal Prinz – viermal Jungfrau und 6 Tollitäten. Was war das ein toller Abend in der frisch eingeweihten Hofburg in Rondorf des zukünftigen Dreigestirns der Altgemeinde Rodenkirchen. Die Dekoration ist in grün/weiß und rot/weiß gehalten und sagte es schon, unser Stadtgebiet hat wundervolle zukünftige Würdenträger. Grün/weiß steht für die Öhs und rot/weiß für die Funken. Denn in diesem Jahr stellen diese Gesellschaften zum Jubiläum die Dreigestirne. „60 Jahre Öhs, 200 Jahre Rote Funken und wir werden ihre Homebase sein. Denn, wo trinkt man lieber ein Kölsch als in der Stammkneipe“, lächelt die sympathische Inhaberin von der Alten Post Green Dragon. So waren auch fast alle Gesellschaften aus dem Stadtgebiet zur Jungfrauenrasur gekommen und jeder der wollte, durfte der zukünftigen Rodenkirchener Jungfrau für eine Spende an die Behaarung. Was ganz großartig war, auch das zukünftige Kölner Dreigestirn kamen vorbei und ließ es sich nicht nehmen, sich an der Rasur zu beteiligen. Denn zwei von Drei kommen hier aus dem Stadtgebiet. Einen ganzen Abend hatten alle sechs zusammen in der vollen Gastwirtschaft Spaß und jeder merkte, das sind Dreigestirne auf Augenhöhe und mit voller Inbrunst Karnevalisten.
So stellten ganz viele fest, die beiden zukünftigen Prinzen heißen beide mit Nachnamen Müller, der eine Marc und der andere Boris im Vornamen. Doch verwandt oder verschwägert sind sie nicht. Auch zeigten sich ganz viele weitere Paarungen an diesem Abend. So entstand z.B. ein Bild mit vier Jungfrauen. Ziya Arpaci (zukünftig Jungfrau Zirconia), André Fahnenbruck (zukünftig Agrippina) und die Altmeister Papa Hans- Willy Fahnenbruck (Jungfrau 1998) sowie Herrmann-Josef Dreier (Jungfrau 1999).
Aber auch die Bauern stellten sich oft zusammen, um Erfahrungen auszutauschen und sich auf die Zukunft vorzubereiten. Denn allen ist klar, die kommende Session wird spektakulär. So wurde auch schon getuschelt, dass die Post die zukünftige Haltestelle für Sammeltaxis werden soll. Denn auch darüber waren sich alle einig, das erste und letzte Kölsch trinkt man immer im eigenen Veedel und wenn man sich die Fahrkosten teilt, wird es auch finanzierbar. So starteten auch an diesem Abend schon zwei Wagen Richtung Stadion, denn der FC stand in der Europa Conference League gegen Nizza auf dem Rasen und da wollten ein paar nach der Rasur hin. Natürlich lief der FC auch im Hintergrund auf großen Leinwänden in der Kneipe und demnach war die Begrüßung auch groß, als die Reisenden wieder zurückkamen. Alles in allem war es ein genialer kölscher Abend und etwas ganz Besonderes, denn die ersten 2000 €, die an Rasur-Spenden zusammenkamen, gehen nun an die Kinderkrebshilfe. Denn auch das ist dem zukünftigen Dreigestirn wichtig, sie wollen ihre Zeit für wohltätige Institutionen einsetzen und damit einen weiteren Beitrag für die Gesellschaft leisten.