Kapitalanlage im Ausland

Kapitalanlage im Ausland
Immer mehr Deutsche kaufen sich Immobilien, und das nicht nur hier, sondern auch im Ausland. Ein Sonnendomizil im Süden und ein Appartement im Schnee sind für viele kein Traum mehr, sondern gelebte Realität. Denn seit Corona und durch die neuen Lebensgewohnheiten denken die Menschen über neue Lebenskonzepte und Geldanlagen nach. So suchen sich gerade jetzt viele Menschen einen Zweitwohnsitz im nahen Ausland und lassen sich dabei durch einen Fachanwalt und Steuerberater im EU-Recht unterstützen. Denn es hat sich herumgesprochen, dass Homeschooling und Homeoffice durch die fortschreitende Digitalisierung überall auf der Welt möglich sind. Dazu bieten Immobilien im Ausland neben Risiken auch viele Vorteile, wenn man gut vorbereitet ist. So werden Ferienwohnungen oder Anlageimmobilien im Ausland grundsätzlich dort versteuert, wo sie anfallen – also am Standort der Immobilie im jeweiligen Land und nicht in Deutschland. Bei reinen Kapitalanlagen können in manchen Ländern sogar alle Kosten in der Bau- und Vermietungsphase steuerlich als Werbungs- bzw. Betriebskosten abgesetzt werden. Auch ein großer Vorteil – Grundstückspreise und Grunderwerbsteuer sind in manchen Ländern deutlich günstiger als in Deutschland. Worauf natürlich immer zu achten ist, dass ein zweisprachiger Vertrag vorliegt. Auch muss man auf seriöse Gesprächspartner achten, die neben ihrer Muttersprache auch Deutsch sprechen bzw. mit Deutschland verbunden sind. Ebenso sollte bei Unterzeichnung immer ein deutschsprachiger ortsansässiger Notar anwesend sein und das Geschäft beurkunden, auch wenn es in manchen Ländern nicht gefordert ist. Zukünftige Immobilienbesitzer sollten ebenfalls bedenken, dass auch nach dem Objektkauf Nebenkosten anfallen und bei Fremdvermietung ein Verwalter vor Ort sinnvoll ist.