„Karl Barths Frage nach Israel. Christliche und jüdische Fragen heute“

Israel-Tagung in der Melanchthon-Akademie

Was kann die Theologie Karl Barths zum heutigen christlich-jüdischen Dialog beitragen? Das ist die Ausgangsfrage einer Israel-Tagung am Freitag, 13. September, 10 Uhr bis 17.30 Uhr, in der Melanchthon-Akademie, Kartäuserwall 24b.

Mitten im Kirchenkampf 1933 „entdeckt“ Karl Barth das Judentum als den Augapfel Gottes. Der Angriff des Antisemitismus auf Gottes Augapfel richtet sich nach seiner Überzeugung auch auf das Sein oder Nichtsein der Kirche. Im christlich-jüdischen Dialog ist diese Spur von Karl Barths Theologie zu einer der Quellen ernsthafter und tiefgreifender Umkehr geworden.

Und doch: Heute fordern nicht wenige einen erneuten Paradigmenwechsel. Die Tagung mit den Referenten Professor Dr. Andreas Pangritz, Professor Dr. Victor Kal, Dr. Karl Friedrich Ulrichs, Wolfgang Hüllstrung und Dr. Martin Bock findet in Zusammenarbeit mit Pfarrer Dr. Johannes Voigtländer, Beauftragter des Reformierten Bundes für das Karl-Barth-Jahr, und der Evangelischen Kirche im Rheinland statt.

Die Teilnahme kostet 15 Euro. In der Gebühr ist ein Imbiss enthalten.

Eine Anmeldung ist erforderlich.

 

Ort: Köln-Südstadt

Kontakt: Melanchthon-Akademie

Telefon 0221/931 803-0

anmeldung@melanchthon-akademie.de

www.melanchthon-akademie.de