Karneval im Veedel

Auch das ist kein Geheimnis mehr: Unsere Karnevalszüge sind bedroht, genau wie die kleinen und feinen Sitzungen in den einzelnen Stadtteilen. Denn alles wird teurer und die Auflagen höher. Auch gehen immer weniger Zuschüsse und Sponsoringgelder ein, was sehr schade ist, obwohl Selbstständige und sogar Privatpersonen finanzielle Aufwendungen von der Steuer absetzen können. Es ist wie es ist, wenn wir langsam nicht zusammenrutschen, werden immer mehr Dinge verschwinden und dann werden wir alle irgendwann die Verlierer sein. Darum bitten wir immer wieder darum, lasst auch hier das Geld im Veedel und nicht immer in der Stadt. Auch rufen immer mehr Vereine auf und appellieren an den sozialen Gedanken, denn Manpower wird auch überall gebraucht und zusammen machen viele Dinge echt Freude. Statt zuhause zu sitzen und auf den Abend zu warten, könnte man sich anschließen und für die Öhs und Reiter zum Beispiel mit ins Team der Haustürsammlung kommen. Wie bekannt, gehen Mitglieder in Vereinskleidung und mit einem Ausweis der Berechtigung bald wieder von Haustür zu Haustür und sammeln Geld für den Rosenmontagszug in Rondorf und Hochkirchen. So ist das auch in Köln-Weiß bei den Kapelle Jonge, sie sammeln für den Zug an Karnevalssamstag. Was die Präsidenten ausdrücklich betonen, das Geld ist natürlich nicht für das Wurfmaterial, das bezahlt jeder Teilnehmer nämlich selbst, sondern für die Sicherheit, die Versicherungen, den Auflagen-Dschungel und die Straßensperren. Am Tag selbst wird auch jede Hand gebraucht, denn die Vereine machen viele Dinge wirklich noch selbst, um die Kosten zu reduzieren. Möchtest Du also, dass Brauchtum in den Veedeln bleibt, kontaktiere doch einmal den Verein im Deinem Veedel, denn überall ist das Thema gleich und ZUSAMMEN IST VIELES MÖGLICH.