Erzbistum Köln. Die katholischen Kindertageseinrichtungen im Erzbistum Köln sind gut auf die Betreuung von Kindern, deren Eltern in kritischer Infrastruktur (KRITIS) tätig sind, vorbereitet. Das ist das Ergebnis einer Online-Abfrage, die das Erzbistum Köln und der Diözesan-Caritasverband in allen katholischen Kitas im nordrhein-westfälischen Teil des Erzbistum Köln durchgeführt haben.

Die Anzahl der betreuten Kinder (697) entsprach zum Stichtag der Befragung (27. März) etwa 2 Prozent der regulär zur Verfügung stehenden Gesamtplätze. Sie werden von aktuell 805 pädagogischen Mitarbeitenden betreut, die mit ihrem Engagement dazu beitragen, ein systemrelevantes Kindertagesbetreuungsangebot in katholischer Trägerschaft sicherzustellen.

Derzeit nutzen erst wenige anspruchsberechtige Eltern, die in kritischer Infrastruktur arbeiten, die vorhandenen Betreuungsangebote für ihre Kinder. Allerdings erwarten 80 Prozent der befragten Leitungskräfte einen steigenden Bedarf, insbesondere bei Beschäftigten im Gesundheitssektor.

An der Befragung beteiligten sich bislang 561 von insgesamt 657 Einrichtungen. In 303 Kitas wurde ein entsprechendes Betreuungsangebot in Anspruch genommen. In 258 Kitas wurde noch kein Betreuungsbedarf angemeldet. Diese Einrichtungen befinden sich im Standby-Modus.

( Text: Erzbistum Köln – Notfallbetreuung – Online-Umfrage)