Sicher ist es Ihnen schon aufgefallen, überall im Stadtgebiet tauchen sie seit dem Sommer auf: Die Kippenfresser. Das sind bemalte Konservendosen, damit Raucher sensibilisiert werden und ihre Zigaretten-Stummel nicht mehr unachtsam auf die Erde werfen. Denn überall liegen die beigen Filter im öffentlichen Raum, obwohl jeder weiß, wie schädlich und gefährlich die kleinen Stummel sind. Zigarettenkippen verursachen nicht nur ein unschönes Stadtbild, sondern erzeugen einen immensen Schaden in der Umwelt. Erschreckend wie viele Tiere daran verenden, wie der Boden belastet wird und somit das Pflanzenwachstum negativ beeinflusst ist und wie selbst die Schadstoffe bis ins Grundwasser kommen. Mal abgesehen von Waldbränden und der Kindergefahr. Nikotin ist nach Medikamenten die häufigste Ursache einer Vergiftung im Kleinkindalter. Wie bekannt, der Filter einer Zigarettenkippe benötigt Jahrzehnte, um sich zu zersetzen, darum hat sich der Rentner Fritz Schuppe zur Aufgabe gemacht, täglich 100 Föppche (so heißen Zigarettenkippen auf Kölsch) einzusammeln, obwohl er selber gar nicht raucht. Auch der gemeinnützige Verein TobaCycle.de – Das Sammelsystem für Zigarettenkippen, hat sich der Sache angenommen. Sie holen in Unternehmen, Gaststätten und Veranstaltungen die anfallenden und gesamten Zigarettenkippen kostenlos ab. Zigarettenkippen gehören separiert, gesammelt und verwertet, ist ihre Devise und demnach ist Ihre Internetseite hochinteressant.