Freie Wähler: Köln / Zollstock Info-Veranstaltung zu Flüchtlingsbau verlief unbefriedigend

„Herr Ludwig lügt wenn er behauptet, die Stadt fördere das innovative Siedlerprojekt für Flüchtlinge und sozial schwache Gruppen auch finanziell. Das Gegenteil ist der Fall, das habe ich von der Verwaltung schriftlich. Die Stadt baut lieber für viele Millionen neue kleine Ghettos in Form von temporären Systembauten. Zukünftig wird es also einerseits Flüchtlinge geben, die dank privater Initiative, integrativ betreut, und in schönen Häusern langfristig untergebracht werden. Andererseits will man nur einen Steinwurf von diesem Projekt entfernt, rund 150 Flüchtlinge für 10-15 Jahre in temporären Containerbauten unterbringen. Man schafft also in einer einzigen Straße ein echtes „Zweiklassenmodell“ für Geflüchtete. Da sind massive Probleme vorprogrammiert,“ kritisiert Bezirksvertreter Torsten Ilg (Freie Wähler) die Ausführungen von Josef Ludwig, dem Leiter des Amtes für Wohnungswesen, auf einer Informtionsveranstaltung der Stadt Köln im Clubheim des SV Rot-Weiß in Zollstock. „Die Stadt setzt weiterhin auf Ghettos und Container-Lösungen, trotz Rückgang der Flüchtlingszahlen, hoher Leerstände und einer hohen Ablehnungsquote. Das schürt Unmut und Ängste in Zollstock. Viele Anwohner sehen sich überfordert,“ kritisiert Torsten Ilg die Pläne der Stadt in einer Pressemitteilung

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