Die Alexianer informieren:

BU: Oberbürgermeisterin Henriette Reker (r.) im Gespräch mit Ingrid Hilmes (M.), Geschäftsführerin der Kämpgen-Stiftung und Peter Scharfe, Geschäftsführer der Alexianer Köln GmbH. Mit auf dem Foto Silke Mertesacker (l.), Geschäftsführerin der Lebenshilfe Köln e.V. und Elke Feuster, Leiterin der Kölner Alexianer Pflegeeinrichtungen. Foto: Alexianer köln/Volk

Die Kölner Oberbürgermeisterin bedankte sich bei ZenE-Team für ihre Arbeit zur Betreuung von Menschen nach Schlaganfällen und Verkehrsunfällen in Köln.

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker bedankte sich herzlich beim Team des Zentrums für erworbene neurologische Erkrankungen (ZenE) für dessen Arbeit zur Betreuung von Menschen nach Schlaganfällen und Verkehrsunfällen in Köln anlässlich des 3. ZenE-Fachtags. „Als ich als Dezernentin in Köln begann, gab es dieses wichtige Angebot noch nicht. Ich bin sehr froh, dass sie sich mit ihrer Expertise um Betroffene und Angehörige kümmern“, sagte sie während ihres Grußwortes. Um die noch engere Vernetzung von Betroffenen, Angehörigen und Leistungsanbietern zur optimierten Betreuung von Menschen mit erworbenen neurologischen Erkrankungen etwa nach Schlaganfällen und Verkehrsunfällen ging es auf der 3. Fachtagung des Zentrums für erworbene neurologische Erkrankungen (ZenE) in Köln am heutigen Donnerstag im  Dominikus-Brock-Haus der Alexianer.

Denn immer noch werden Menschen mit erworbenen neurologischen Erkrankungen mit ihren Bedürfnissen häufig nicht ausreichend in den Pflegeeinrichtungen betreut und in den Hilfesystemen wahrgenommen. Dabei kann man davon ausgehen, dass laut Statistik jährlich ca. 4790 Menschen im Raum Köln neu eine neurologische Hirnschädigung erleiden, etwa in Folge eines schweren Verkehrsunfalls oder eines Schlaganfalls.

Jetzt geht es darum, dieses Angebot mit vielen Hilfeleistungen in die Regelfinanzierung zu bringen. Bisher ist es eine Gemeinschaftsinitiative der Alexianer Köln und der Lebenshilfe Köln e. V.

Sie wird unterstützt von Aktion Mensch und der Kämpgen Stiftung.

Die Beratungsstelle Zene unterstützt Betroffene im erwerbsfähigen Alter sowie die Angehörigen bei der Bewältigung der neuen Situation und der Verbesserung der Lebensqualität.

Konkrete Hilfe bei:

  • ambulanten und stationär pflegerischen Versorgungsmöglichkeiten
  • beruflicher Wiedereingliederung
  • Beantragung von sozialrechtlichen Ansprüchen
  • Teilhabe an der Gesellschaft
  • Kontaktaufnahme zu Therapeuten, Neuropsychologen, etc.

Die Beratung erfolgt unverbindlich und kostenlos.

Unsere Ansprechpartner:
Magdalena Carl und Bastian Fopp
Beratung und Information
Tel.: (0 221) 120 695 – 41

E-Mail: beratung.zene@alexianer.de

Nähere Informationen finden Sie hier:

www.alexianer-koeln.de/leistungen/therapieangebote-und-beratung/zene/
www.lebenshilfekoeln.de/de/unterstuetzung-im-alltag/zene.php
www.facebook.com/ZenE.Koeln