Stadtrat beschließt Erhöhung der Fahrpreise ab September 2021 vor

Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am Donnerstag, 6. Mai 2021, die Erhöhung der Fahrpreise für Taxifahrten ab September 2021 beschlossen.  

Aufgrund der Erhöhungen des gesetzlichen Mindestlohns zum 1. Januar 2021 beziehungsweise 1. Juli 2021 (von 9,35 Euro auf 9,50 Euro beziehungsweise 9,60 Euro) und erneut ab 1. Januar 2022 beziehungsweise 1. Juli 2022 auf dann 9,82 Euro beziehungsweise 10,45 Euro hatte die Taxivermittlung Taxi 17 bei der Verwaltung eine Anpassung der Tarife beantragt. Der aktuelle Kölner Taxitarif ist seit November 2018 gültig.  

Nach eingehender Prüfung des Antrages unter Beteiligung der IHK Köln, des Fachverbands für das Taxigewerbe und der Taxi Ruf Köln eG, schlägt die Verwaltung dem Rat der Stadt Köln vor, den Tarif moderat in zwei Stufen zu erhöhen:       

  • Ab 1. September 2021 sollen der Grundpreis von 3,90 Euro auf 4,00 Euro und die Kilometerpreise von 2,00 Euro auf 2,10 Euro (bis 7 Kilometer) und von 1,80 Euro auf 1,90 Euro (ab Kilometer 7) erhöht werden.         
  • Zum 1. September 2022 sollen der Grundpreis von 4,00 Euro auf 4,20 Euro und die Kilometerpreise von 2,10 Euro auf 2,20 Euro (bis 7 Kilometer) und von 1,90 Euro auf 2,00 Euro (ab Kilometer 7) erhöht werden.         
  • Unverändert bleiben die Gebühr für Wartezeiten (0,50 Euro je Minute) und der erhöhte Grundpreis für Großraumtaxis (6 Euro).  

Für eine Strecke von 7 Kilometern (inklusive 4 Minuten Wartezeit) steigt der Fahrpreis nach diesem Vorschlag ab 1. September 2021 von 19,90 Euro auf 20,70 Euro und zum 1. September 2022 von 20,70 Euro auf 21,60 Euro. Die prozentuale Erhöhung beträgt ab 1. September 2021 vier Prozent und ab 1. September 2022 weitere 4,3 Prozent.  

Mit der Erhöhung sollen die Taxiunternehmer in die Lage versetzt werden, die zwischenzeitlich gestiegenen Kosten aufzufangen. Im Vergleich mit anderen Großstädten bewegt sich der Taxitarif auch mit der vorgeschlagenen Erhöhung im durchschnittlichen Bereich.

(Text:PI/Stadt Köln/ Robert Baumanns)