Kulturabend und Verleihung des Titels „Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage“

Das Erzbischöfliche Irmgardis-Gymnasium ist nun ausgezeichnet als Schule ohne RASSISMUS und dafür mit Courage. 

Voller Stolz nahm am Kulturabend die Rektorin Jacqueline Friker die Auszeichnung von Frau Irmgard Coerschulte der Stadt Köln entgegen und berichtete einfühlsam, das sie sehr stolz sei auf ihre Schülerinnen und Schüler ist, die sich ganz klar von Gewalt, Rassimus und Diskriminierung frei machen. Gleichwertigkeit aller Menschen wird an der Irmgardis Schule gelebt und dafür setzt sich alle ein. Dabei geht es besonders darum, Zivilcourage zu entwickeln und ein Schulklima zu schaffen wo sich alle Schülerinnen und Schüler Wohl fühlen. Darum sein an der Irmgardis Schule die Hautfarbe und die Herkunft egal. Auch die Religion dürfe niemals dazu führen das Mitschüler/innen beschimpft, gemobbt oder gar körperlich bedroht werden. Darum war es für Sie schon fast eine Selbstverständlichkeit das sich über 70 Prozent aller Personen, die in einer Schule lernen und arbeiten, in einer Abstimmung der Selbstverpflichtungserklärung zur „Schule ohne RassismusSchule mit Courage“ zu gestimmt haben. Alle haben sich verpflichtet, dass sie sich künftig gegen jede Form von Diskriminierung wenden und fest als Schule zusammen halten. Darum würde das Siegel, zukünftig gut sichtbar im Gebäude ausgehangen. Der Promi-Pate Ingolf Lück, (Schauspieler) wand sich in seiner Ansprache an alle anwesenden Schülerinnen und Schüler mit den Worten „ich glaube an Euch“ und so manchem anwesenden Teenager entwich ein Lächeln. Wie es sich für einen Schauspieler, Synchronsprecher, Moderator, Komiker und Regisseur gehört, sprach er einfühlsam, aber mit Nachdruck und jeder anwesende Gast, verstand ihn gut, als er über seinen Fahrer mit ausländischem Hintergrund berichtete, der so manches Hindernis hinnehmen muss, nur weil er nicht hier geboren wurde. Er bat die Schülerinnen und Schüler auf ihre Wortwahl zu achten und auch so manchen vielleicht lieb gemeinten Satz genau nachzudenken, wenn es um ihre Mitschüler/innen geht. Rassismus würde nämlich oft, da anfangen, wo man es selber eigentlich nicht merkt.

Das war allerdings an diesem Abend nicht alles. Der erste Akt von Romeo und Julia war demnach eine schöne Ergänzung zur Auszeichnung. Auch die Dokumentation über die erst kürzlich verlegten Stolperstein für Ida und Helwig Kahn rundet den Abend vorbildlich ab. Denn die Schülerinnen und Schüler hatten sich wochenlang auf diesen Abend mit viel Begeisterung vorbereitet. „Die Schülerteilnahme, war schon seit langem nicht mehr so groß wie heute“, so der stolze Lehrer Stephan Spahmann. Theater, Bildbeitrag mit musikalischer Hinterlegung, ein englischer Gesangsvortrag und eine großartige Präsentation zu den Stolpersteinen, sorgten für einen großen Applaus und viele zufriedene Gesichter.