KVB bereitet sich auf die Einführung des „9-Euro-Tickets“ vor

KVB bereitet sich derzeit auf die Einführung des von der Bundesregierung
beschlossenen „9-Euro-Tickets“ vor. Nach aktueller Planung soll dieses Angebot
am 1. Juni starten. Die Details werden derzeit vom Bund, den Ländern und den
Verkehrsverbünden ausgearbeitet. Es stehen dazu allerdings noch Beschlüsse
des Bundestages und des Bundesrates aus.
Die KVB arbeitet bereits daran, den Fahrgästen das 9-Euro-Ticket über die KVBApp,
die Fahrschein-Automaten sowie die Kundencenter und Verkaufsstellen
anbieten zu können. Es soll in den Monaten Juni, Juli und August gelten und 9
Euro pro Monat kosten. Wer ein Abo besitzt, braucht nichts zu unternehmen.
Die KVB bereitet aktuell ihre Systeme so vor, dass Abos automatisch zum
günstigeren Preis abgerechnet werden.
Das Ticket soll nach dem bis jetzt bekannten Informationsstand bundesweit im
ÖPNV gelten, nicht im Fernverkehr. Für Abo-Inhaber ändert sich im
abgeschlossenen Bedien- und Tarifgebiet – also beispielsweise im VRS – nichts,
auch die Mitnahmeregelungen bleiben bestehen. Außerhalb des Bediengebietes
gilt für die Abo-Inhaber das Ticket als persönlicher Fahrschein der 2. Klasse ohne
erweiterte Regelungen. Das 9-Euro-Ticket für Neukunden gilt nur für die Person,
die es gekauft hat.
KVB-Vorstandsvorsitzende Stefanie Haaks: „Diese einmalige Sonderaktion des
Bundes lenkt nach den Fahrgast- und Einnahmeeinbrüchen in der Corona-
Pandemie wieder den Blick auf die Bedeutung des ÖPNV für den Umwelt- und
Klimaschutz und seinen Beitrag zur Verkehrswende. Für unsere Abokunden ist
das Ticket quasi ein Treuebonus, und für Neukunden die Möglichkeit, unsere
attraktiven Mobilitätsangebote kennen zu lernen.“
Alle aktuellen Informationen zu diesem Thema finden Sie unter
www.kvb.koeln/9euro

(Text:PI/KVP/MAP)