Von der Südstadt bis Marienburg:

KVB reinigt noch bis zum 27. November die Gleise entlang der Linie 16

Die Gleisreinigung entlang der Linie 16 verlängert sich. Noch bis Freitag, 27. November, reinigt die KVB die Gleisanlagen zwischen den Haltestellen “Barbarossaplatz“ und “Heinrich-Lübke-Ufer“. Mit einem Zweiwege-Unimog mit Saugaufbau wird der Schotter oberflächig gereinigt und der dort liegende Bremssand entfernt. Aus betriebs- und verkehrstechnischen Gründen werden diese Arbeiten jeweils von 22 Uhr bis 6 Uhr durchgeführt. Stellenweise kann es dadurch für kurze Zeit zur Beeinträchtigungen kommen. In den Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag wird jedoch nicht gearbeitet.

Gleisbett muss sauber sein

Der Oberbau einer Schienenstrecke – also Gleise, Schienenbefestigungen, Schwellen und Schotterbett – sieht robust und einfach aus. Dennoch muss er hohen Qualitätsanforderungen entsprechen, um einen sicheren, möglichst leisen und umweltfreundlichen Betrieb zu gewährleisten. Dazu gehört eine regelmäßig durch-geführte Reinigung der Gleisanlage, um die Elastizität des Schotterbettes zu erhalten. Die Ansammlung von Schmutz und Bremssand kann an betroffenen Stellen zu einer Verdichtung und Verhärtung des Schotters führen – mit negativen Folgen wie mangelnder Wasserdurchlässigkeit, möglichen Unterspülungen und damit Beeinträchtigungen der Gleislage.

Saugfahrzeug bringt den Schotter wieder in Form

Deswegen müssen Gleisanlagen in Abständen von mehreren Jahren gereinigt werden. Die KVB nutzt dafür Saugfahrzeuge, die als sogenannte Zwei-Wege-Fahrzeuge sowohl auf der Straße wie auch auf der Schiene fahren können. Überall wo die Schienen bündig im Asphalt liegen, z. B. auf einer Straßenkreuzung, kann ein solcher Saugwagen von der Straße auf die Schiene wechseln. Beim langsamen Befahren der Gleise wird durch eine Absaugvorrichtung Sand und Schmutzeintrag aus dem Schotter entfernt. Die hierdurch entstehenden Geräusche sind jedoch deutlich wahrnehmbar. Die nächtlichen Arbeiten müssen daher behördlich genehmigt werden und unterliegen genauer Kontrolle.

Anwohner werden nur kurz gestört

Die Anwohner der Strecke werden bei der anstehenden Absaugaktion in der Nacht nur für kurze Zeit Beeinträchtigungen haben, denn die Baustelle „wandert“ jede Nacht einige hundert Meter weiter. Eine intensivere Reinigung ist zumeist nur im Bereich von Haltestellen notwendig.

(Text: STA – Kölner Verkehrs-Betriebe)