Die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) werden vom kommenden Montag an in Abstimmung mit der Stadt Köln das Angebot der Busfahrten im Schülerverkehr noch einmal deutlich ausweiten. Über die 60 zusätzlichen Fahrten hinaus, die die KVB grundsätzlich jeden Tag im Schülerverkehr anbietet, finden täglich auf 24 Linien weitere 142 Fahrten privater Unternehmer statt, rund 20 mehr als in der Zeit zwischen den Herbst- und den Weihnachtsferien. Auf diese Weise soll die Situation auf besonders ausgelasteten Strecken entspannt und das Ansteckungsrisiko für die Fahrgäste weiter verringert werden.


Da eine Vielzahl von Schulen ihren Unterrichtsbeginn gestaffelt hat und Busse daher morgens mehrfach eingesetzt werden können, verbessern sich die Platzverhältnisse in den Fahrzeugen. Die Strecken, auf denen die Busse fahren, wurden auf Basis von Erkenntnissen aus dem Dezember 2020 in Verbindung mit den aktuellen Rückmeldungen der Schulen geplant und zwischen Stadt und KVB abgestimmt. Da aber eine Reihe von Schulen keine rechtzeitige Rückmeldung über eine mögliche Staffelung des Unterrichtsbeginns gegeben hat, konnte nicht für alle Schulen der Einsatz von weiteren Zusatzbussen geplant werden. Die Situation im Schülerverkehr wird daher weiter intensiv beobachtet, gegebenenfalls wird die KVB nachsteuern.
Die zusätzlichen Busse werden dabei meist nicht auf dem gesamten Linienweg eingesetzt, sondern auf den Abschnitten mit einer besonders hohen Auslastung. Die Zusatzbusse, überwiegend Reisebusse, fahren jeweils unmittelbar hinter den regulären Bussen her. Genauere Informationen wird die KVB tagesaktuell auf ihrer Internetseite veröffentlichen. Die Zusatzverkehre sollen komplett aus den Mitteln finanziert werden, die die NRW-Landesregierung zur Verbesserung des Infektionsschutzes im Schülerverkehr zur Verfügung stellt. Außerdem wird es ab Montag morgens vier Busfahrten (Linie 113) zur Verstärkung der Stadtbahnlinie 13 geben.
Nähere Informationen unter www.kvb.koeln.

(Text/ Kölner Verkehrs-Betriebe AG/map)