Verstärkerfahrten auf insgesamt 23 Linien – Mehr als 180 zusätzliche Fahrten pro Tag
Die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) werden angesichts der steigenden Infektionszahlen in der Corona-Pandemie das Angebot der Busfahrten im Schülerverkehr noch einmal deutlich ausweiten. Bereits seit dem 8. September sind auf insgesamt 14 Buslinien 28 Busse privater Unternehmer für 32 Verstärkerfahrten im Einsatz. Nach den Herbstferien werden es fast 120 zusätzliche Fahrten sein. Zusammen mit den 66 Verstärkerfahrten im Schülerverkehr, die grundsätzlich jeden Tag angeboten werden, wird es dann jeden Tag mehr als 180 zusätzliche Busfahrten geben. Auf diese Weise soll die Situation auf besonders ausgelasteten Strecken entspannt und das Ansteckungsrisiko für die Fahrgäste verringert werden.
Die KVB hat seit Beginn des Schuljahres die Auslastung des Linienverkehrs zu den Schulanfangs- und -endzeiten beobachtet und analysiert. Danach besteht auf zahlreichen Linien der Bedarf nach zusätzlichen Verstärkerfahrten. Die zusätzlichen Busse werden dabei meist nicht auf dem gesamten Linienweg eingesetzt, sondern auf den Abschnitten mit einer besonders hohen Auslastung. Die Zusatzbusse, überwiegend Reisebusse, fahren jeweils unmittelbar hinter den regulären Bussen her. Ausnahmen hierzu bilden drei Fahrten auf den Linien 164, 172 und 173, die nach Schulschluss ab den Haltestellen Zündorf bzw. Melaten eine eigene Abfahrtszeit erhalten. Die Zeiten sind in den Aushangfahrplänen vor Ort, der Fahrplanauskunft und in der APP zu erfahren.
Die Situation im Schülerverkehr wird weiter intensiv beobachtet. Die Maßnahme soll komplett aus den Mitteln finanziert werden, die die NRW-Landesregierung zur Verbesserung des Infektionsschutzes im Schülerverkehr zur Verfügung stellt.
Die zusätzlichen Fahrten sind im Internet unter www.kvb.koeln/schuelerverkehr aufgeführt.
(Text; -map-Pressestelle KVB)