Lasst das Schwimmen im Rhein und haltet ihn sauber

In Köln klettern die Temperaturen nach oben, die Eisbuden haben lange Schlangen, es riecht nach Grillen und an der Rodenkirchener Riviera ist die Hölle los. Zugegeben, jetzt wo die Sonne hoch am Himmel scheint, die Temperaturen so heiß werden wie selten im Jahr, reizt der Rhein mit all seinen Vorzügen. Die Rodenkirchener Riviera ist gerade jetzt so schön wie nie. Die Kribben, der Sand, die hohen Bäume und das fließende Wasser sind so wundervoll und romantisch, dass es oft scheint, man ist im Süden am Meer. Doch ist und bleibt der Rhein ein fließendes Gewässer mit starken Strömungen und Schiffsverkehr, das sollte keiner vergessen. Reizt es auch darin zu schwimmen, sollte es jeder sein lassen. Denn schon nah am Ufer lauern große Gefahren. Die Flussströmung ist so stark, wenn man hineingerät, hat selbst der geübteste der Schwimmer keine Chance. Dazu kommen die Risiken der Schiffe. Durch Sie entsteht oft ein gefährlicher Sog und ein selbständiges Manövrieren ist unmöglich. Jedes Jahr sterben Menschen, weil sie Helden sein wollen und nicht daran glauben. Doch ist und bleibt der Rhein eine Bundeswasserstraße und kein Badeteich. Ebenso ist das Wiesen- und Strandgebiet keine Müllhalde und jeder sollte einmal darüber nachdenken und mitnehmen, was er mitgebracht hat. Die Sonnen-Buchten sollten so verlassen werden, wie man sie sich wünscht vorzufinden. Also sauber, glas- und kippenfrei.

Auch sollte jeder darüber nachdenken, genügend alkoholfreie Getränke dabei zu haben. Am Rhein gibt es keinen Kiosk, kollabiert der Kreislauf, ist das weder für einen selber noch für die anderen Frischluft-Liebhaber schön.

Demnach achte auf Dich! Sei ein Vorbild, damit später niemand mit dem Finger auf Dich zeigt und noch schlimmer, dass niemand nach Dir suchen muss.