Blue:notes

Live Jazz im Kölner Süden

Wegen der grossen Nachfrage gibt es eine zweites Konzert von Martin Sasse und Bruno Müller. Auch dieses findet wegen der Corona Auflagen in kleinerem Rahmen und mit dem nötigen Abstand statt. Wir bitten Sie die Karten direkt im bistro verde zu erwerben da wir, bedingt durch Corona, keine Abendkasse haben werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Corona zwingt uns immer mal wieder Termine zu verschieben. Wir informieren Sie ständig auf unserer Internetseite www.bluenotes-koeln.de.

Jetzt freuen wir uns aber erst einmal auf

Martin Sasse Bruno Müller Quartett

2. Oktober 2020 | 20:00 Uhr | 15 €

bistro verde in der alten Schmiede

Maternusstraße 6 | 50996 Köln | Tel.: 93550417

Martin Sasse und Bruno Müller verbindet eine langjährige Freundschaft. Über das Studium an der Musikhochschule Köln lernten sie sich kennen und merkten sofort, dass man auf der gleichen musikalischen Wellenlänge swingt.

Seit über 20 Jahren arbeiten sie in den unterschiedlichsten Konstellationen zusammen, u.a. mit ihrer Funk- und Souljazz Formation „Federation of the Groove“ .

Das aktuelle Quartett mit Martin Gjakonovski und Hans Dekker verbindet ihre gemeinsame Liebe zu traditionellem, swingendem Be-Bop, aber immer groovebetont und mit ausgeprägtem Bluesfeeling. Es werden Eigenkompositionen und Standards zum Besten gegeben.

Martin Sasse – piano

Martin Sasse hat im Laufe seiner Bühnenkarriere mit nahezu allen Legends im internationalen Jazz zusammengearbeitet und zählt lange schon selbst zu den herausragenden Jazz-Pianisten in Europa. Er hat zehn Alben unter eigenem Namen veröffentlicht und spielt als Gast auf zahllosen Aufnahmen und bei Konzerten weltweit. Legenden des Jazz prägen und prägten seinen Weg, darunter Al Foster, Jimmy Cobb, Steve Grossman und Lee Konitz. Für Billy Cobham und Hiram Bullock wechselte er vom Piano an die Hammond B3 und präsentiert sich als hervorragender Organist.Sasse spielte Tourneen mit den New York Voices, Dusko Gojkovich, Al Foster, Rick Margitza oder Dick Oatts und war Pianist bei Till Brönners Reihe „Talking Jazz“ in der Bundeskunsthalle in Bonn. Er begleitete Gesangsgrößen wie Roberta Gambarini, Tierney Sutton, Janis Siegel (Manhattan Transfer) und Bobby McFerrin. Zu seinen regelmäßigen Partnern gehören Philip Catherine, Peter Bernstein, Dennis Mackrel und Scott Hamilton.

Auch Weltstars aus Pop und Klassik hat Martin Sasse begleitet, darunter Bobby McFerrin, Tommy Emmanuel und Chris de Burgh. Er trat mit Jose Carreras, Luciano Pavarotti und Placido Domingo auf und spielte mit Sting und den Bochumer Symphonikern die Europatournee „Symphonicity“. Mit Helge Schneider, Udo Jürgens und Udo Lindenberg gehören auch einige der größten deutschsprachigen Entertainer zu Sasses Spielpartnern.Der hochgelobte Film „Blue“, der auf der „Jazzahead“ in Bremen uraufgeführt wurde, begleitete über zwei Jahre Sasses Auftritte, u. a. im legendären Jazzclub „Smalls“ in New York und im berühmten Annex Sound Studio in Tokio. Seine Konzertreisen haben Martin Sasse durch Europa und die USA geführt, nach Japan und China, nach Ägypten und in den Sudan. Er unterrichtet am Institut für Medien und Musik an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf.

Bruno Müller – guitars

In der Tradition amerikanischer Live- und Sessionmusiker wie Tommy Tedesco oder Lee Ritenour und inspiriert durch Künstler wie George Benson, Robben Ford, Eric Gale und Johnny Guitar Watson gilt Bruno Müller als einer der etabliertesten Gitarristen in Europa. Das Hauptmerkmal seiner musikalischen Persönlichkeit? Ganz klar sein filigranes Handwerk gepaart mit stilistischer Flexibilität zwischen Pop, Soul, Funk und Jazz. Vor allem aber: sein atemberaubender Groove.

1969 wird Bruno Müller in Köln geboren. Er beginnt 1982 mit dem Gitarrespielen und nimmt Unterricht bei Norbert Scholly, Peter O`Mara, Scott Henderson und Peter Bernstein. Sein Studium der Jazz-Gitarre in Köln bei Professor Frank Haunschild schließt er im Jahre 2000 mit Auszeichnung ab. Schon während der Studienzeit ist Bruno Müller in ganz Deutschland mit Soul-Coverbands unterwegs und begleitet viele namhafte Künstler der Pop- und Schlagerwelt: Gloria Gaynor, Jennifer Rush, Weather Girls, Stefan Raab, Sarah Connor, Max Mutzke, Lena Meyer-Landruth, Udo Jürgens, Marshall & Alexander, um nur einige zu nennen.

Schon Mitte der 90er Jahre spielt Bruno Müller Werbe-Jingles in Stefan Raab`s kleinem Dachstudio ein, wirkt später bei zahlreichen Raab-Produktionen mit und ist schließlich Gitarrist bei TV Total.

Mit seinem Freund, dem Bassisten Christian von Kaphengst gründet er im Jahr 2000 dann die Band `Café du Sport`, mit der er gleich den renommierten Hennessy-Jazzpreis gewinnt und zwei Alben veröffentlicht. Als Sideman spielt Bruno Müller im Laufe seiner Karriere für große Namen der internationalen Jazzszene: Till Brönner, Jeff Cascaro, Joe Sample, Nils Landgren, Wolfgang Haffner, Don Grusin, Randy Brecker und viele, viele mehr.

Eine weitere wichtige Station seines musikalischen Schaffens: die Zusammenarbeit mit der Isländischen Fusionjazz-Band Mezzoforte. Von 2007 bis 2014 ist er fester Gitarrist der Band, spielt die Alben “Volcanic“ und “Islands“ ein und tourt mit der Band quer durch die Welt.

Inner Back Home: das erste Solo-Album

Ab 2015 konzentriert sich Bruno Müller dann wieder mehr auf seine eigenen Projekte und bringt 2016 sein erstes Soloalbum “Inner Back Home“ heraus. Wobei man bei diesem Debut eigentlich eher von einem Familientreffen der jungen und lebendigen deutschen und internationalen Jazzszene sprechen müsste. Denn wenn Bruno Müller seine Freunde anruft, um mit ihnen zu jammen, geben sich mal eben Till Brönner,

Max Mutzke, Jeff Cascaro, Joo Kraus, Magnus Lindgren und Frank McComb die Klinke in die Hand.

Leidenschaft teilen und lehren. Über seine musikalische Arbeit als Live- und Studio-Musiker hinaus ist Bruno Müller auch als Musikpädagoge tätig. Im Zeitraum 2002 – 2004 ist er Dozent für Jazzgitarre an der Johannes Gutenberg Universität in Mainz und führt seine pädagogische Tätigkeit seit 2009 mit einem Lehrauftrag für Jazz/Rock/Pop-Gitarre an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln weiter.

Martin Gjakonovski – bass

Gjakonovski stammt aus einer Musikerfamilie; seine Mutter war Jazzsängerin und der Vater gründete und leitete die Radio Jazz Big Band Mazedonien. Martin Gjakonovski lernte ab dem sechsten Lebensjahr Geige und wechselte mit 14 Jahren zum Kontrabass. Bald schon gründete er seine erste eigene Band, das Trio Spato. Seit 1991 studierte er an der Hochschule für Musik Köln.

Er arbeitete in den Gruppen von Paul Kuhn, Lynne Arriale, Olivia Trummer, Paul Shigihara, Nicolas Simion, Bojan Z, Anders Bergkrantz, Omer Klein sowie der Frankfurt Jazz Big Band. Mit Musikern wie Roman Schwaller, Andy Middleton, Tony Lakatos oder Charlie Mariano war er auf wichtigen europäischen Festivals zu Gast, etwa in Zagreb, Brüssel, Bilbao, Krakau und Leverkusen. Er legte ein Album mit Hugo Read und Thomas Cremer im Frankfurt Jazz Trio vor und gehörte zu Markus Burgers Septer Bourbon. Bisher spielte er mehr als achtzig Jazz und World Music-CDs ein, u.a. mit Dusko Goykovich, Paul Kuhn, Nicolas Simion, Antonio Faraò/ Bob Berg, Michael Sagmeister, Anke Helfrich, Torsten Goods, Ferenc Snétberger, Dejan Terzic European Assembly, Claudius Valk Trio, Ratko Zjaca/ Simone Zanchini/ Adam Nussbaum.

Niklas Walter – drums

Niklas Walter ist ein vielfach ausgezeichneter Jazz-Schlagzeuger der Folkwang Universität der Künste in Essen. Er wurde 1990 in Hamm (Westf.) geboren und fing schon im Alter von 8 Jahren mit dem Schlagzeug an. Mit 16 Jahren begann er an der Glenn Buschmann Jazz Akademie in Dortmund bei dem Kölner Schlagzeuger Roland Höppner Unterricht zu nehmen. Schon früh kam er in den Genuss, mit vielen Größen der deutschen Jazz Szene spielen zu dürfen und wurde Mitglied im Landes Jugend Jazz Orchester NRW und dem East West European Jazz Orchestra.

Niklas erzielte schon in jungen Jahren musikalische Erfolge und gewann diverse Preise wie z.B. 1. Preis bei „Jugend Jazzt“, „Folkwang Jazz Preis“ 2012, „WDR Jazzpreis“ 2013 mit dem JJO NRW, „Haestens Jazz Preis“ mit dem Charlotte Illinger Quartett, sowie den „Sparda Jazz Award“. Über die Jahre war Niklas schon an vielen CD Produktionen beteiligt, wie z.B. der „Guarani Suite“ von „Gabriel Perez & The Soundtrip Orchestra“ mit Special Guest Chris Potter, welche Anfang 2014 erschien. Einige Musiker/Bands, mit denen Niklas gespielt hat und z.T. regelmäßig arbeitet sind Paul Heller, HR Big Band, WDR Big Band, BuJazzo (BundesJazzOrchester), The World Famous Glenn Miller Orchestra, Ack van Rooyen, Peter Weniger, Dave Liebman, Dennis Rowland, Jerry Bergonzi, Phil Grenadier, Gerard Presencer, Roman Schwaller, Martin Sasse, Jeff Cascaro, Thomas Stabenow, Peter Beets, Milan Svoboda, Andrew Krasilnikov, Vadim Neselovsky und JD Walter.

Konzerte brachten ihn u.a. schon in die USA, Russland, England, die Arabischen Emirate, Serbien, Tschechien, Litauen, Österreich, Türkei und den Senegal und er spielte bei großen Festivals wie z.B. den Jazztagen Dresden, Klavierfestival Ruhr, Hildener Jazztage oder dem St.Louis Jazzfestival im Senegal.

 

Foto: Gerhard Richter / Peter Tümmers