Man glaubt man ist in der Eifel

Immer wieder sind wir auf der Suche nach schönen Fotos, mal schmücken diese unser Titelbild, oft unsere Internetseite und immer bekommen wir schöne Reaktionen. Es sind Hobby-Fotografen und echte Profis, die uns die Bilder zur Verfügung stellen. Uns freut das immer sehr. Irgendwann fiel uns das Bild von Claudia Langen ins Auge, welches im ersten Augenblick aussah, als wäre es ein Foto aus der Eifel. Doch es ist der Kölner Süden am Rhein. Das Kapellchen mal ganz anders. Es ist schon beeindruckend, wie sich unser Stadtgebiet zeigt, wenn man sich einmal mit wachen Augen umschaut. So findet man Fachwerk in Godorf, das alte Kloster auf der Brühler Straße und wunderschöne Villen in Marienburg. Eine Vielzahl an Kunstwerken stehen im Kölner Süden einfach so im öffentlichen Raum und das von bedeutenden Künstlern. Oft läuft man an ihnen vorbei ohne zu wissen, wer das Kunstwerk erschaffen hat und warum es dort steht? So hat der Künstler Gunter Demnig mittlerweile über 2160 Stolpersteine in Köln verlegt, die an das Verschwinden und die Ermordung von jüdischen Mitbürgern und anderen Verfolgten durch die Nationalsozialisten erinnern. Auch „der Schüler“ des Bildhauers Hon Sang Tong vor dem Gymnasium in Rodenkirchen sollte einmal genau betrachtet werden. In Weiß entdeckt man viele Skulpturen, wenn man etwas nachfragt, erfährt man, das sind die Vorentwürfe von den Heiligen vom Dom. Im gesamten Stadtgebiet gibt es Unzähliges zu sehen. So steht im Südpark ein „Panther“, das ist ein denkmalgeschütztes Kunstwerk des Tierplastikers Fritz Behn und im Friedenspark in der Südstadt eine Adler-Plastik von Georg Grasegger. Dazu ist Köln gesegnet mit wunderschönen Kirchen und diese stammen nicht nur aus dem Mittelalter. Remigius, Sankt Servatius auch als „Dom von Immendorf“ bekannt und die Maternus Kirche haben viel zu erzählen, genau wie die Architektur am Rheinufer, die viel Gesprächsstoff bietet. Die Kölner Stadtführer, wie Uli Kiefernagel der Köln-Lotse, machen die Besonderheiten im Stadtgebiet immer wieder zum Thema. Hoch interessant sind unsere Stadtteile, wenn man einmal die Entstehung, Entwickelung und Veränderungen betrachtet. So wird Zollstock von einem urkölschen Arbeiterviertel immer mehr zu einem Stadtteil für junge Leute und Bayenthal zu einem Familienort.