Heute stellen wir einmal Marcus Becker; Präsident der KG Köln-Rodenkirchen von 2014 e.V. vor
und haben Ihm unsere Fragen gestellt:

Wer sind Sie? Erzählen Sie uns bitte etwas über sich.

Marcus Becker, 47 Jahre jung, selbständiger Unternehmer (YES! Live Kommunikation www.yes-event.de) und stolzer Vater von zwei wunderbaren Jungs (1 und 20 Jahre).

Was verbindet Sie mit dem Kölner Süden?

„He he bin ich jebore, he will ich blieve, wat et och koss …!“

Wo ist Ihr Lieblingsveedel und warum?

Ausnahmslos – Rodenkirchen.
Das ist Heimat. Hier kennt man sich, hier hilft man sich.

Was können Sie zur Vergangenheit im Kölner Süden sagen?

Ich lebe jetzt mit kleiner Pause (war 2 Jahre in Berlin) über 40 Jahre im Kölner Süden und möchte keinen Tag missen.
Früher war alles besser – stimmt nicht. Alles hat seine Zeit.

Sind Sie ein Karnevalsfreund, mögen Sie die fünfte Jahreszeit und verkleiden Sie sich? Wenn ja als was…

Von Klein auf bin ich im Fastelovend aktiv. Schon früh schloss ich mich Karnevalsgesellschaften im Kölner-Süden in verschiedensten Funktionen an – zur Erhaltung und Pflege von Brauchtum und Tradition.

Karneval gehört zu Köln wie der Dom und ist ein Gefühl was man nur erleben kann wenn man mal eine fünfte Jahreszeit komplett miterlebt hat.

In der Regel trage ich die stolze Uniform unserer KG Köln-Rodenkirchen von 2014 e.V. (www.kgkr.de) – hier und da findet man mich aber auch mal bis zur Unkenntlich verkleidet und mische mich dann gern unerkannt in die Menge.

Sind Sie in einem Verein oder engagieren Sie sich ehrenamtlich?

Als Präsident der KG Köln-Rodenkirchen von 2014 e.V. steht soziales Engagement in unserer Satzung und wird von mir/uns vielfältig gelebt. So unterstützen wir viele Einrichtungen in Köln, pflegen eine Baumpatenschaft für die Stadt Köln und engagieren uns aktuell für die DKMS.

Wo finden Sie es richtig schön im Kölner Süden? Wo halten Sie sich gerne auf?

Der Kölner Süden bietet mit der „kölschen Riviera“ eine der schönsten Ecken in Köln. Im Sommer ersetzt die Riviera gar einen kl. Urlaub im Süden. Hier kann man im weissen Sand liegen/sitzen und unendlich viel Kraft tanken beim Blick Richtung Dom.

Darüber hinaus hat es etwas ganz besonderes am Abend ein Kaltgetränk auf der von der Sonne aufgewärmten Mauer (Uferstrasse) zu sitzen.

Was gefällt Ihnen im Kölner Süden überhaupt nicht? Was nervt? Wo sind für Sie Schandflecke?

Das Rodenkirchener Rathaus ist leider sehr in die Jahre gekommen und nicht mehr repräsentativ für unser Veedel.

Der ÖPNV muss weiter ausgebaut werden, Car Sharing Angebote gehören ebenfalls umfangreich nach Rodenkirchen.

Angebote für Kinder & Jugendliche müssen geschaffen werden.

Wo ist Ihr Lieblingslokal und warum?

Rodenkirchen bietet sehr vielfältige Gastronomie Angebote die alle top sind.

Man müsste eigentlich Alle nennen – hier ein paar Lieblinge:

Primo Piano – bestes Essen, leckere Weine.

Brauhaus Quetsch – zünftige Küche, tolle Location.

Maternusstube – urkölsche kl. Kneipe.

Was fehlt Ihnen im Kölner Süden?

Ausreichende Kita Plätze.

Freizeit-Angebote für Kinder & Jugendliche.

Eine Art Gemeindehaus/Mehrzweckhalle

Und was finden Sie ist einzigartig hier?

Die Lebensqualität.

Über wen, würden Sie gerne etwas aus dem Kölner Süden erfahren?

Über alle Älteren (Senioren) die noch viel von früher zu erzählen haben.


Welche Worte würden Sie gerne den Menschen mit auf den Weg geben?

Wenn jeder auch nur ein bisschen für das allgemeine Wohl tut, im Rahmen seiner Möglichkeiten, und sich hier und da ehrenamtlich einbringt wird vieles viel einfacher und der Kölner Süden noch schöner als er schon ist.

Und was sind Ihre Zukunftsgedanken an Ihr Stadtgebiet?

Ich hoffe das Rodenkirchen sein besonderer Charme erhalten bleibt uns so lebenswert bleibt wie es ist.