Mitarbeitermangel Das nahegelegene Ausland wird für die Deutschen immer interessanter

Mitarbeitermangel
Das nahegelegene Ausland wird für die Deutschen immer interessanter
Die einen holen Handwerker, die anderen Pflegekräfte und wieder andere schauen nach Servicepersonal, denn Fachkräfte und Helfer sind in Deutschland fast gar nicht mehr zu bekommen oder zu bezahlen. Obwohl Handwerk und Dienstleistung das Herzstück des Mittelstandes und ein wichtiger Wirtschaftsmotor in Deutschland sind, wollen immer weniger Deutsche diese Berufe ausüben, was hoch bedauerlich ist. Arbeitsplatzsicherheit, Altersunabhängigkeit, Kontakt zu Menschen und eine solide Basis zählen nicht mehr für Made in Germany. Darum schauen sich nun immer mehr Unternehmen im nahen Ausland um. Denn Staatsangehörige aus der EU sowie Norwegen, Liechtenstein, Island und der Schweiz dürfen in Deutschland eine Beschäftigung aufnehmen, ohne dafür eine Zustimmung einzuholen. Darüber hinaus hat sich das Fachkräfteeinwanderungsgesetz sehr zum Vorteil der Unternehmen verändert, und viele nutzen die neuen Möglichkeiten. Gerade im Handwerk sowie in der Pflege werden langfristige Konzepte umgesetzt. So ist es kein Geheimnis, dass 24-Stunden-Betreuerinnen völlig legitim im Dreimonatsrhythmus in Deutschland sind und Baustellen langfristig mit ausländischen Mitarbeitern geplant werden. Auch Mitarbeiter, die im EU-Ausland leben und per Homeoffice für ihren Arbeitgeber in Deutschland arbeiten, sind mittlerweile keine Seltenheit mehr. Ausländische Mitarbeiter sind ein Gewinn für beide Seiten.