Nachhaltigkeit  aus/ mit Überzeugung ; „There is no planet B “

SAFRAN Gewürzbar, ein über die Stadtgrenzen bekanntes Unternehmen im Kölner Süden, geht seinen individuellen Weg: ein Leben und Wirtschaften in sozialer, ökologischer und ökonomischer Verantwortung als Maxime.

Kaum ein Begriff hat sich so stark in unser Bewußt sein eingeprägt wie „Nachhaltigkeit“!

„Earth OvershootDay“ (29.7.2019 : Welterschöpfungstag) und die „ Fridays for Future“ Bewegung sind starke Merkmale des Umdenkens.

„Nachhaltigkeit“ umfasst Ökologisches Handeln ganz allgemein; bedeutet für künftige Generationen, nicht schlechter gestellt zu sein ihre Bedürfnisse zu befrieden, als gegenwärtig lebende und ihnen ein Leben in Würde zu ermöglichen.

Allzu oft ist die Verantwortung bzw. die Entscheidung für einen Lebensstil, der weniger Ressourcen verbraucht, noch eine rein persönliche Entscheidung.

Politik, Bürger und auch der Handel können hierzu beispielhaft Vorreiter-Funktion leben. Lebensstil und Handelsethik, den erforderlichen Rahmen wie Zukunftsbild zu setzen zur Bewahrung unserer biologisch gesunden Vielfalt! und somit unsere Lebensqualität garantieren.

Natürlich wird es immer eine Herausforderung bleiben 7 Milliarden Menschen auf unserer Erde zu ernähren und zu bewegen ohne unseren Planeten zu zerstören!

SAFRAN hat bei der Firmen – Gründung in 2012, schon für sich ein Konzept der ersten Schritte in Richtung Nachhaltigkeit erarbeitet.

Was bedeutet das im Einzelnen? Das Haus SAFRAN setzt hier schon beim Einkauf an! und unterstützen eine so erfolgreiche Idee wie: „Safran statt Opium“, ein Projekt des Umdenkens mit internationaler Hilfe. Afghanistan ist einer der Hauptprodukteure und Monopolisten im internationalen Opium Markt, ein Substrat und Schmierstoff von Korruption, Kriminalität und Krieg am Hindukusch. Drogenbekämpfer wie auch die Regierung verschenkten vor ca. 12 Jahren 50 Tonnen Safranknollen sprich Herbstkrokusse an ehemalige Mohnbauern und überzeugte sie so, das fragwürdige Opium gegen das begehrte wie lukrative Safran ( 12x teurer als Opium) einzutauschen.

Gleichermaßen eminent wie eine Herzensangelegenheit war es dem Haus SAFRAN in Marokko sinnvolle Programme zu fördern wie der Einkauf, ganz speziell hier der Handel von ArganÖl und Argan – Natur – Kosmetik ausschließlich bei FrauenCooperativen. Eine Ehescheidungen auf Wunsch der Frauen, ist in Marokko keine Seltenheit mehr. Die Cooperaitiven bieten Frauen, gerade auch den Alleinstehenden und Alleinerziehenden, im Schutz der Gemeinschaft, einen Weg aus der Isolation, Verbannung und Ächtung. Die Cooperativen sichern den Frauen einen Lebensunterhalt, bilden aus, behüten ihre Kinder, schaffen somit seelisches Gleichgewicht. Die Berberinnen, mit ihrem über Jahrhunderte überliefertem Know – How der ArganÖl – Gewinnung leben und arbeiten im Verbund. Sie mehren die Garantie zum Erhalt ihres kulturellen Erbes, wie auch des Unesco-Biosphärenreservat Arganeraie als Weltnaturerbe! Die Cooperativen bieten der auch in Marokko bestehenden Landflucht, die Stirn, steigern ebenso die Chance, als traditionell abgelegenes Bergdorf, auf dem internationalen Weltmarkt zu bestehen. Der Arganbaum, älter als die Menschheitsgeschichte, liefert als weltweit einziger Produzent das wertvolle Arganöl, und ist leider durch viele Einflüsse, Klima und einer sich verändernden Welt in seiner Existenz bedroht. Hier hilft weltweit unsere Achtsamkeit, Akzeptanz, Schutz und ein sicherer Markt.

Ganz nahe bzw. eingeschlossen ist der Gedanke wie auch Umsetzung eines „Fair Trades“ Gedanken! Der Kunde wünscht sich „Fair Trade“, doch die Umsatzstatistiken spiegeln das nicht wieder. Woran liegt das? Immer wieder locken der schnelle Zugriff beim benachbarten Markt mit Dumpingpreisen, und man verspricht beim nächsten Einkauf mehr Achtsamkeit. Und selbst die gesteigerte Nachfrage, der Bedarf, die sogenannt erfolgreichen „Fair Trade“ – Produzenten, sind ihren Mitkollegen eine wachsende Konkurrenz, die das Schwinden von Kleinunternehmen, Höfesterben und Zerfallen von Kulturlandschaften mit sich ziehen. Selbst die Biobereiche geraten in Preisdruck, kleine Bauern können sich oft die teuren „Fair-Trade“- Siegel nicht leisten.

Absurd, aber selbst eine gute Idee ist nicht Zweifelsfrei! Sicher 2-3 pro Jahr reist das Unternehmerpaar Quack nach Marokko, steuert und sichert sich durch persönlichen Einkauf beim Kleinst-Produzenten, Vorort und Qualität nach eigener Prüfung und Auswahl! und stützt so lokale soziale Projekte.

Sie berücksichtigen hier ganz bewußt Familienunternehmen mit überlieferter und traditioneller Handwerkskunst, wie z. B. die unglaubliche Auswahl von handgemachten Tajinen, Keramikgefäßen überhaupt. Glas, Lederartikeln, Metallarbeiten, Berberschmuck aus Holz – Metall -Gold – Silber – Emaille sowie Stoffe, Teppiche, sind nur eine kleine Aufzählung der handwerklich so begabten Marokkaner. Auch die Moderne schlägt sich im Design nieder, aber der Stolz und die Tradition gewährt dem Handwerk und Handel seinen Schutz in kleinen Familienunternehmen! bedient den Einzelhandels! wie auch „Fair Trade“! Noch!

Thema „Verpackungen“ und die unkontrolliert wachsende PlastikBilanz! Sie ist ein Symbol unserer Wegwerfgesellschaft. Die Müllberge wachsen unvorstellbar, eben weil die Industrie immer mehr Einwegprodukte und Einmalverpackungen nutzen. Polyeythylen hält unsere Lebensmittel frisch, Polypropylen formt unsere Fahrradhelme, isoliert Fensterprofile etc.

Kunststoff ist eine Wachstumstory, ist günstig im Einkauf, und hält sich ewig …im Meer laut wissenschaftlichen Schätzungen sogar 450 Jahre, ein Alptraum!

Verschmutzte Meere, Smog und zugemüllte Straßen und Weltmeere führen zunehmend zu nicht zu bewältigenden Probleme für unsere Weltgemeinde.

Globales Denken ist erforderlich, um den Poker zu beenden. Wir müssen die Reißleinen ziehen.

Wir entscheiden ob Glasflasche, Brillen-Stoff Säckchen, Hanf oder Leinen bevorzugt!

Wo den Plastikmüll entsorgen – im gelben Sack oder hinter der grünen Hecke ! ?

Das das geht, zeigen viele Programme anderer Länder. Frankreich und Marokko z. B. haben am selben Datum -1.Juli 2016 – Plastiktütenverbot konsequent umgesetzt!

SAFRAN setzte hier schon von Start an, nur beim ausdrücklichen Kundenwunsch eine Papiertüte, handgemachte Körbe in großer Auswahl, auch Umweltfreundliche Verpackungen – Kartonagen – sind eine intelligente Lösung. Ein Schwerpunkt von SAFRAN sind die losen Gewürze und –  Mischungen, die in Metalldosen aus Aluminium oder Keramikgefäßen abgefüllt verkauft werden, übrigens 80 an der Zahl!  Sie sind nach Deutschem Reinheitsgebot hergestellt, ohne Geschmacksverstärker, Konservierungs- und anderen Zusatzstoffen. Sind die Dosen leer, werden die Gewürzen gerne wiedernachgefüllt. Vergleichbar sind die Öl – wie Essigsorten aus dem Faß in den einmal erworbenen Glasflaschen sind wieder befüllbar !

„Auffüllbar“ ist ein auch ein handgeformter kleiner „Spar“Krug aus Ton auf der Verkaufstheke, wo das Ehepaar Quack und seine Kunden fleißig für die Umsetzung und Bau der einzigen Wasserleitung im Dorf – Tafza – am Fuße des Atlas Gebirges! sammeln ! Die ersten Meter sind schon gebaut!!

Jeder im persönlichen Umfeld und Beruf kann umdenken und das im Rahmen seiner Möglichkeiten. Klimakonferenzen, Emissions-Verordnungen, Forschung und Politik sind aufgerufen zu handeln.

Historischen Versprechen sind zu wenige Taten gefolgt. Die Weltgemeinschaft braucht unser Aller Kräfte, Erinnerung eigener Ressourcen, und die Bereitschaft zur Umkehr, Lippenbekenntnisse reichen nicht.

Wir dürfen uns nicht einem Ungeheuer Plastik/ Verpackungswahn ergeben!

„There is no Planet B “

Claudia Franzen, August 2019