Neubau für die Ernst-Moritz-Arndt-Schule mit Zweifachturnhalle vollendet

Inklusion, moderne pädagogische Konzepte und hochwertige Architektur: An der Sürther Straße 201 wurde mit dem Neubau für die Ernst-Moritz-Arndt-Grundschule (EMA) jetzt innerhalb weniger Wochen das dritte Projekt aus dem Maßnahmenpaket Schulbau (MPS) mit General- und Totalunternehmen fertiggestellt. Und das genau im Zeitplan: Avisiert war die Fertigstellung für das zweite Quartal 2022.  

Die Schule nach einem Entwurf des Büros „Drei Architekten“ wird modernsten Anforderungen gerecht, wurde nachhaltig errichtet und unterstützt mit zwei Photovoltaikanlagen die Gewinnung regenerativer Energien. Die fünfzügige Grundschule mit Zweifachturnhalle – auch zur Vereinsnutzung – besteht aus drei Bauteilen. Durchgehende Lichthöfe im Innenbereich, versehen mit einer großen Lichtkuppel, bringen viel natürliches Licht in die Gebäude.

Durch eine warme und ansprechende Farbgebung entsteht eine hohe Aufenthaltsqualität. Herz der Schule bilden eine Mensa und eine Aula mit kleiner Bühne.

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Eine großzügige und markante Treppe führt ins Obergeschoss. Gelernt wird nicht nur in den Klassenräumen, sondern auch in offenen Lernbereichen, die mit den Klassen so genannte Jahrgangs-Cluster ergeben. Cluster sind Raumgruppen, in denen Lern- und Unterrichtsräume gemeinsam mit den zugehörigen Differenzierungs-, Aufenthalts- und Erholungsbereichen eine Einheit bilden. Sie dienen als variabel nutzbare, zentrale Lernlandschaften für die jeweilige Jahrgangsstufe.  

Im Raumkonzept wurden insbesondere auch Therapie- und Krankengymnastik-Räume zur Unterstützung der psychomotorischen Aspekte berücksichtigt, da es sich bei der EMA um eine Schule des Gemeinsamen Lernens mit dem Schwerpunkt auf Integration von Kindern mit und ohne besonderen Förderbedarf handelt.

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Die dreiflügelige Anlage des Schulhauses bildet mit der Sporthalle einen Vorplatz entlang der Zufahrtsstraße (Magistrale). Zwei unterschiedlich gestaltete Pausenhöfe werden durch Erdwälle vom Verkehr der Straße abgeschirmt. Im Westen des Baugrunds nahe der Sürther Straße schließt die barrierefreie Sporthalle mit Hausmeisterwohnung die Gesamtanlage ab.

Auf dem Gelände wurden insgesamt 44 Solitärbäume unterschiedlicher Arten wie französischer Ahorn, Hopfenbuchen, Robinien sowie Amberbäume gepflanzt. Diese Baumarten sind für zukünftige Klimaveränderungen besonders gut geeignet.  

Vis à vis zum Neubau der Ernst-Moritz-Arndt-Grundschule entsteht der Neubau der privaten Offenen Schule Köln. Die Haupteingänge beider Schulen öffnen sich über Vorplatzbereiche zu einem gemeinsamen, nur Fußgängern und Radfahrern vorbehaltenen Hauptweg, der die Anbindung an die angrenzenden neuen Wohngebiete sicherstellen soll.

So entsteht eine großzügige und offene Willkommensatmosphäre. Der gemeinsam genutzte Parkplatz wurde mit Strom und Anschlüssen ausgerüstet, um später Ladesäulen für E-Autos aufstellen zu können.

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Baubeginn für das städtische Schulbauprojekt war im November 2019, die Bauzeit betrug nur 30 Monate. Ausführend vor Ort war als Generalunternehmen die Firma Züblin. Der gesamte Neubau wurde in energetischer Bauweise gemäß Energieeinsparverordnung (EneV) 2016 errichtet. Er erhielt eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.

Für weitere Energieoptimierung und damit Klimaschutz sorgen die Photovoltaikanlagen auf der Sporthalle und der Schule selbst. Für sommerlichen Wärmeschutz sorgen eine Sonnenschutzverglasung, Raffstores und motorisch betriebene Fensterflügel zur Nachtlüftung.

(Text:PI Stadt Köln/ Jutta Doppke-Metz)