Neues Grün im Sürther  Feld  Stadt informierte Anwohner

Rund 80 engagierte Anwohner waren der Einladung der Stadt Köln in die KiTa Zitronenfalterstrasse gefolgt. Dort wurden die aktuellen Pläne zur Begrünung noch offener Flächen im Neubaugebiet Sürther Feld vorgestellt.  Nach dem Ende der Hoch- und Tiefbauarbeiten des zweiten Bauabschnittes sollen die angrenzenden öffentlichen Grünflächen jetzt hergerichtet werden. Zudem konnten die Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen dazu mit einbringen.

Zunächst wurden die aktuellen Planungen der Verwaltung, die in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsarchitektenbüro Dalhaus und Engelmayer entwickelt wurden, an den Wänden aufgehängt und durch Mitarbeiter der Verwaltung vorgestellt. Auf den freien Grün- und Ausgleichsflächen sollen Bäume wie Spitzahorn oder Vogelkirsche gepflanzt werden. Diese Arten zeichnen sich dadurch aus, dass sie besonders widerstandsfähig gegen Trockenheit sind und etwa vier Meter hoch wachsen. Zudem sollen  Rasen eingesät sowie Fuß – und Radwege angelegt werden. Der schon vorhandene Fuß- und Radweg zwischen Hammerschmidtstraße und Sürther Straße soll weiter hergerichtet und –allerdings nicht durchgängig- mit Alleebäumen bepflanzt werden. Daran angrenzend soll im Jahr 2019 ein Spielplatz errichtet werden.

Die anwesenden Bürgerinnen und Bürger sparten nicht mit Kritik und Anregungen. „Warum dauert das alles so lange? Vieles wurde uns schon vor Jahren versprochen, es ist aber nichts passiert“, war ein häufiger Kritikpunkt. Harald Dietrichkeit vom Amt für Landschaftspflege und Grünflächen konnte die Kritik verstehen, erläuterte aber auch den streng geregelten Ablauf bei der Stadt Köln. „Wir können das nicht einfach so bestellen, das muss bestimmte Prozesse durchlaufen.“ Ebenso seien die Handwerksbetriebe voll ausgelastet, so dass man kaum jemanden finden würde, der hier sofort tätig werden könne. Die Anwohner wünschen sich zusätzlich zu den heimischen Bäumen mehr Obst- und Walnussbäume. Ebenso gab es Hinweise auf einen problematischen Wasserabfluss bei Starkregen. Die Böden seien zu stark verdichtet, so dass das Wasser nicht richtig abfließen könne. Einigen Anwohnern führen die Wege auch zu dicht an den Grundstücken entlang vorbei. Weiter wünschen sich die Anwohner eine durchgehende Alleebepflanzung für den herzurichtenden Radweg.

Auf Kärtchen konnten die Anwohner ihre Wünsche an die Wand heften, bei der weiteren Planung soll das, was möglich ist, berücksichtigt werden. Die finalen Planungen werden dann kurzfristig von der Bezirksvertretung Rodenkirchen beschlossen. (kgs)