Newsletter vom 1.Dezember 2023


An alle Freunde, Partner, Inserenten und Leser der Kölner Stadtteilliebe,

der Winter ist da, auch als Magazin! Schaut doch einmal auf www.koelner-stadtteilliebe.de, da ist es jetzt online und ich bin gespannt, was Ihr sagt …

Wir haben uns wie immer viel Mühe gegeben, um möglichst viel hineinzupacken, denn es gibt so viel zu erzählen, darum ist es auch etwas dicker geworden wie sonst. Was wir uns diesmal nicht verkneifen konnten, ist er Hinweis auf die Wichtigkeit von Print- Magazinen. Sicher haben Sie mitbekommen, wie es nun auch um uns Zeitschriften steht. Nach meiner Meinung dürfen diese nicht sterben, denn jeder Mensch hat ein Recht auf Information und Kommunikation, und nicht jeder ist digital unterwegs und mit der modernen Technik vertraut. Dazu, ausschließliche Digitalisierung kostet unzählige Arbeitsplätze, also Lebensgrundlagen. Ich habe mit meinem Format Verantwortung übernommen für Menschen, die mit mir zusammenarbeiten und sich auf mich verlassen. Sie alle haben Familien und brauchen Planungssicherheit. Auch versuche ich, Personen eine redaktionelle Heimat zu geben, die Wertschätzung verdienen und tolle Dinge machen oder ein Unternehmen leiten, was gesehen werden muss, weil es uns ein schönes Leben ermöglicht und im besten Fall noch ein heimatnaher Arbeitgeber ist, wie ich. Eine soziale Verpflichtung und eine Ortsverbundenheit haben wir auch. Darum verbreite ich, soviel ich kann an schönen Nachrichten und habe bewusst den Titel Kölner Stadtteilliebe gewählt und nicht Stadtteilfrust. Denn wir alle sind gerne hier und wollen es auch bleiben. Darum bitte ich auch nochmal darum: LASS DEIN GELD IM VEEDEL UND NICHT IM NETZ, damit wir nicht verlieren, was wir eigentlich lieben. Unseren Handel, unsere Lokal-Nachrichten und die Nähe zu den Menschen, die hier leben und arbeiten.

So werden Sie lesen, dass Katja Radnai das silberne Feuerwehrzeichen bekommen hat und Thomas Brück aus der Wachsfabrik jetzt groß in Amerika zu sehen ist. Auch werden Sie über die unterschiedlichsten Veranstaltungen informiert. So startet heute die Weihnachtsmarktzeit im Stadtgebiet. Der kleinste Weihnachtsmarkt ist übrigens heute in Rondorf im Hospiz St Hedwig. Ein etwas größerer Weihnachtsmarkt ist in Köln-Weiß und ein richtiges Schlemmerdorf wird bis Sonntag auf dem Maternusplatz von Rodenkirchen sein. Rund um den großen Weihnachtsbaum werden verschiede Buden viele schöne Dinge und Leckereien anbieten. Das gastronomische Angebot wird vielseitig sein, von Waffel mit heißen Kirschen, Glühwein und Punsch, bis zu gebrannten Mandeln, englischem Gebäck und britische Süßspeisen wird es eine leckere süße Welt geben. Möchte man es herzhaft dann ist Wild, gehobene italienische Pasta, Pizza sowie ein großes Angebot an Bio- und Trennkost auf dem Platz vertreten. Einen Stand mit hervorragenden Weinen, Likören und Schnäpsen sowie Kräuterbonbons wird es auch geben. Ein absolutes Highlight wird heute um 19 Uhr sein: Das Mitsingkonzert mit Stefan Knittler. Der bekannte Kölner Musiker, der in Rodenkirchen lebt, lädt alle Besucher zum gemeinsamen Singen ein. Mit „Pop op Kölsch“ und kölschen Weihnachtsliedern, wird bestimmt jeder in weihnachtliche Stimmung kommen. Denn Stefan Knittlerist ein einzigartiger Musiker und damit es richtig gut klappt, gibt es sogar ein Liederheft. Doch das ist noch nicht alles, auch am Samstag wird es um 19 Uhr einen Musik-Act auf der Bühne geben: Swing to Chrismas. Weitere Programmpunkte findet man natürlich bei uns im Netz und als Aushang auf dem Markt. Übrigens für die kleinen Besucher kommt am Sonntag um 16 Uhr wie bekannt der Nikolaus.

Ja und dort finden Sie dann auch:

Elternfrühstück in Rondorf zum Thema Logopädie am Samstag. Eine Einladung zu Herrn Meisenheimer am selben Tag finden Sie auch in unserem Veedelkalender. Seine Glaskunst ist wirklich beeindruckend und ein Besuch wert. Die St. Sebastian Schützenbruderschaft aus Godorf laden morgen Mittag, auch ein. Und zwar zur weihnachtlichen Grillzeit, dann kann man sich auch das tolle Graffiti anschauen, was vor kurzem dort zur Ortsverschönerung entstanden ist. Gedöns de Luxe in der Wilhelmstrasse – lädt morgen auch in den Pop Up Store ein, und zwar zum Gin Tasting. Im Comedia Theater, im Stollwerk und in der Lutherkirche in der Südstadt, ist auch am Wochenende ein tolles Programm und kann quasi mit der Bahn erreicht werden. Das Auto würde ich auf jeden Fall zu Hause lassen, denn ein Parkplatz ist in der Südstadt ist schwerer zu finden, wie eine passende Fahrzeit des ÖPNV. 

Am Sonntag ist dann noch Weihnachtsmarkt in Immendorf im Matchball, das ist auch immer besonders schön und in Zollstock in St. Pius „Mer fiere Weihnachten op kölsche Art“, was ebenfalls zu empfehlen ist.  

Sie merken, das ist nur das Wochenende. Gerade in schweren Zeiten heißt es zusammenzurücken und über all die schönen Dinge erzählen, hingehen und das erlebte im Nachhinein positiv verbreiten. Denn wir haben viele tolle Sachen, man muss diese nur sehen und nicht ignorieren.

Im Moment bin ich sehr nachdenklich, denn die Aussagen der letzten Wochen in und um mein geliebtes Stadtgebiet, beschäftigen mich doch sehr. Erst Zollstock, dann Rondorf und nun Rodenkirchen, alle beschweren sich, was nicht mehr läuft, das geliebte Geschäfte geschlossen werden, Einkaufsstraßen an Glanz verlieren und Dienstleister über Wochen ausgebucht sind obwohl überall die Weihnachtsbeleuchtung erstrahlt. Auch das Parkplatz-Problem, die Politik, die Fahrradsituation und die gestiegene Belastung sind überall Thema. Wenn ich dann sage, lass uns zusammenrücken, ziehen sich die gerade noch Gesprochenen schnell zurück. Das verstehe ich nicht, warum immer den Fehler bei anderen suchen und es selber nicht besser machen. 

Ich habe darüber viel nachgedacht. Auf der einen Seite sind da die Unternehmer, die aufgrund der aktuellen Situation Angst vor weiterem Leerstand im Veedel haben, auch die steigenden Mieterhöhungen seitens der Immobilienbesitzer, zunehmende Nebenkosten und die vermehrt wegbleibenden Kunden machen ihnen Angst. Mal von Mitarbeitermangel ganz zu schweigen. 

Auf der anderen Seite sind es die Anwohner/Kunden, die Sorge haben, dass sich der Einzelhandel noch weiter ausdünnen wird und die Nahversorgung bzw. der Einzelhandelsmix darunter weiter leidet. Wird Rodenkirchen demnächst allen Glanz verlieren? Und sind Zollstock, Rondorf, Sürth bald vor dem aus? Ich möchte das nicht glauben. Ich frage mich in letzten Tagen oft, warum erwarten viele immer nur von den andern? Sind wir nicht alle daran beteiligt? Ich bin der Meinung, jeder Einzelne kann das Stadtgebiet positiv mitbestimmen. 

Auch sollten wir alle so viel Geld wie möglich im Veedel lassen. Dazu sollten die Immobilienbesitzer darauf bedacht sein, den Mietzins so zu gestalten, dass ein mittelständisches und inhabergeführtes Unternehmen die Mietfläche langfristig erwirtschaften kann. Auch sollte sie darauf achten sollten, dass der Mix erhalten bleibt und nicht immer den Mieter nehmen, der die höchste Miete bezahlt, egal welches Gewerk der Mieter betreibt. Ein Ortsteil braucht doch eine schöne Geschäftsstruktur, um attraktiv zu sein. Sind Vermieter dafür nicht mitverantwortlich? Nur wenn Unternehmen laufen, sind auch ihre Einnahmen langfristig gesichert. 

Wenn ich über den Handel und die Dienstleister nachdenke, sollten sie weiterhin ihre Stärken in den Fokus stellen, statt den Kopf in den Sand zu stecken. Ein zeitgemäßes Sortiment, ortsgleiche Öffnungszeiten und ein schön gestaltetes Ladenlokal sowie geschulte, kompetente und freundliche Mitarbeiter sind doch ihr klarer Vorteil. Ich frage mich oft, warum gehen Geschäftsleute mit diesem Alleinstellungsmerkmal und ihrem Fachwissen nicht mehr nach vorne. Denn nur so ist es doch gewährleistet, dass man über sie spricht und die Kundenbindungen erweitert. Sie sind doch viel mehr als das anonyme Internet. Selbst die vielen jüngeren Generationen und Familien, die wir weiß Gott in unserem Stadtbezirk haben, möchten sich mit den Einkaufsmöglichkeiten und den Unternehmen vor Ort auseinandersetzen. Viele ältere Kunden möchten das auch. Sie gehen gerne in den eigenen Ort und erkenne die Nähe als Vorteil. Sie möchten aber auch einen gewissen Service, wie einen Lieferdienst. Ist eine Kombination wirklich so schwer? Ich möchte es nicht glauben. 

Sicher kommt jetzt der Gedanke an das böse Internet. Das Netz ist nicht mehr wegzudenken und viele Kunden lesen sich dort ein. Das bedeutet aber doch, dass sich jedes Unternehmen über eine Online-Präsenz Gedanken machen muss. Ist das Unternehmen gut aufgestellt, hat man einen gesunden Mix zwischen der eigenen Internetseite und den sozialen Medien und somit für eine gute Auffindbarkeit gesorgt und eine weitere Werbeplattform genutzt? Das große Internet bietet so viele Möglichkeiten, wenn man es einbindet. Und nun kommt natürlich mein Gewerk: Die Medien. Sind die Unternehmen dort regelmäßig vertreten. Zeigen sie sich in ihrem Stadtteil ausreichend? Ich bin der Meinung, wir alle brauchen die Medien, um sichtbar zu sein und um zu zeigen, was wir alles bieten und wie schön unsere Orte sind. Auch brauchen wir unsere Netzwerktreffen, denn es zeigt sich immer wieder, wie überrascht die Teilnehmer sind, was wir für Fachkompetenzen wir vor der Haustür haben. Zusammen könne wir die Kunden ermutigen und die Wirtschaftskraft im Veedel lassen. Zusammen können wir es schaffen, die unterschiedlichsten Unternehmen zu zeigen. Durch die verschiedenen Medien können wir gemeinsam die Attraktivität unserer Ortsteile stärken, Kunden anziehen und die Lebensqualität erhalten. Ich glaube an uns.

Bezüglich meiner “Kölner Stadtteilliebe“ erhalte ich viel Lob, wie toll doch das Magazin sei und wie informativ die Kölner Stadtteilliebe im Netz ist. Wenn ich dann sage, es ist nicht meine Kölner Stadtteilliebe: Es ist UNSERE, schaut man mich oft verwundert an und dann erkläre ich es. Nur durch ihre Informationen, durch Kollektive und nur durch „wir alle zusammen“, kann die Kölner Stadtteilliebe mit Leben gefüllt werden und unser Stadtgebiet von der schönsten Seite gezeigt werden. Wenn wir dann alle auch noch darüber sprechen, erst dann ist es erfolgreich. Nur wenn man sich zeigt, können Menschen erfahren, was alles geboten wird, und dafür brauchen wir die Medien. Wenn ich dann noch erkläre, wir leben doch hier, weil es schön ist und wir sollten die Lebensqualität erhalten und nicht zerstören, dann sehe ich oft die Verwunderung in so manchem Gesicht, aber auch ein Leuchten.

Meinen Partner auch Anzeigenkunden genannt, sage ich oft: Hier hilft kein Klagen, dass der Handel verschwindet, hier heißt es sich mit den Möglichkeiten vor Ort auseinandersetzen und die Kunden immer wieder bitten, sein Geld im Veedel zu lassen und dort einzukaufen, wo man lebt und am liebsten ist. Eigenverantwortung, Mitverantwortung, Bürgerpflicht. Selbst wenn ein Artikel gerade nicht vorrätig sein sollte, bin ich davon überzeugt, dass man zeitnah Abhilfe schafft, es besorgt und den Bedarf des Kunden befriedigen kann. Hier muss man eben sprechen und nicht unverrichteter Dinge das Geschäft verlassen. Ebenso sollte man als Kunde über die vielen schönen Geschäfte sprechen. Es gibt so viele hochwertige Individualisten, klein und mit Herzblut. Und dann gibt es die vielen Fachunternehmen und Dienstleister. Viele Kompetenzen sind gleich vor der Haustür, man muss diese nur besuchen, damit sie bleiben. Und da sind wir da alle gefragt, denn wir sind alle auch irgendwann Kunden? Es sollte doch nicht so schwer sein, ein gemeinsames Pflichtbewusstsein zu entwickeln! 

Ich bedanke mich, dass Sie meine doch so langen Zeilen bis jetzt gelesen haben. Und ich hoffe zutiefst, auch wenn sich die Zeiten verändern, können wir manches halten und beschützen. 

Ich verspreche, ich werde nicht müde, die unersetzbare Mund-zu–Mund-Propaganda aufrecht zu erhalten und werde weiter meinen Beitrag dazu zu leisten. Auch gebe ich die Hoffnung nicht auf und arbeite mit meinem kleinen Team weiter, um das zu verbreiten was unser Veedel lebenswert macht. Das kann ich, natürlich nur, wenn man mir dabei hilft. Nur wenn ich schöne Informationen aus den Stadtteilen bekomme sowie finanzielle Unterstützung aus den Unternehmen erhalte, kann ich Stadtteilliebe sichtbar machen. 

Und auch da sind wir alle gefragt, ich brauche Sie dafür.

Darum möchte ich Sie zum Schluss dieser langen Zeilen, über ein paar weiter Dinge informieren: 

Der Elektroanbieter Logako von der Maternus Str. informierte mich zuletzt, das am 5.12 wohl die nächste Umstellung von Vodafon und Unitymedia kommt. Das wird dann wieder ein Chaos werden und die Herren bitten schon jetzt um eine Terminabsprache, da sie nur ein begrenztes Team haben. 

Auch aus dem Villahotel Rheinblick erreichte mich eine Nachricht. Sie suchen dringend weitere Mitarbeiter für die Frühschicht. Vom Frühstücksdienst bis zum Housekeeping werden zeitnah helfende Hände gesucht. 

Auch das Secondhand- Geschäft in der Barbara Str. sucht händeringend Unterstützung.

Überhaupt, wenn Sie einen neuen Job im Stadtgebiet suchen, fragen Sie doch einfach einmal in Ihrem Wunschunternehmen, oft sind Einstellungen möglich.

So nun aber noch ein paar andere Dinge:

Im wunderbaren Ambiente des Atelier 5 in der Wachsfabrik bietet der Förderverein „Freunde vom Kulturforum Wachsfabrik e.V.“ einen besonderen vorweihnachtlichen Abend an. Klavier zu vier Händen aus dem Ballett „Der Nussknacker“ und einer Lesung aus dem Märchen von E.T.A Hoffmann „Der Nussknacker und der Mausekönig“.  Heute am 1. Dezember von 19 bis ca. 22 Uhr, Einlass um 18:30 Uhr, Ticket 25,- € über https://kulturforum-wachsfabrik.koeln/produkt/

Das Weihnachtsoratorium von J.S. Bach Kantaten I-III wird aufgeführt in der Marienburger Reformationskirchein der Mehlemer Straße 29, am Sonntag, 3. Dezember um 17 Uhr. Die Mitwirkenden sind der Kinderchor, der Jugendchor, das Vokalensemble, Samuel Dobernecker und Pfarrer André Kielbik. 

Einladung zum FrauenFinanzAbend

Am 5.12.23 um 18:30 in Köln-Rodenkirchen, heißt es zu FrauenFinanzAbend.

Dort bekommen Frauen wertvolle Informationen zu den Themen Vorsorge, Versicherung, Absicherung und Geldanlage. Finanzen besser verstehen in entspannter, kleiner Frauenrunde – dazu gibt es leckere Snacks und natürlich etwas zu trinken. Mit dabei sind die Expertinnen der CAPA AG Finanzweitblick und Carola Schönherr, Coachin & Beraterin für Frauen. Dumme Fragen gibt es nicht, nur umgestellte. Sei kostenlos und unverbindlich dabei. Bitte melde dich bei: hallo@carolaschoenherr.com

Aktiv für Meschenich e.V. Nachbarschaftstammtisch ist am Nikolaus- Abend den 6.12, weitere Informationen dazu auf unsrer Internetseite.

Gerhild Burkard lädt ein zu Champagner and Friends. Gedöns de Luxe (Wilhelmstrasse 21 I K-Rodenkirchen) lassen am 7.12, von 19.00-21.00 Uhr die Korken knallen. Die Champagnerbotschafterin Deutschlands Gerhild Burkard entführt Sie in die schäumende Welt mit Ihrem Facettenreichtum. Wie kommen die Perlen in die Flasche und wie unterscheiden sich Prosecco, Winzersekt, Crémant und Champagner? An vielen Genussbeispielen lernen Sie die Besonderheiten herauszuschmecken und Worte für Ihre sinnlichen Eindrücke zu finden. Für 45 € pro Person erleben Sie wundervolle Stunden. Anmeldung: https://tinyurl.com/ywuqport

Ich hätte jetzt natürlich noch viel mehr schreiben können, doch ich glaube, das ist jetzt erst einmal genug zu lesen.

Demnach wünsche ich Ihnen jetzt erst einmal viel Spaß dabei. Auch wünsche ich Ihnen eine schöne Woche und vielleicht sehen wir uns ja irgendwo.

Ihre Ute Schmidt