Noch befinden wir uns mitten in der Krise.
Und noch wissen wir nicht, wie lange die Kontaktsperre dauert. Was wir wissen: Hygiene, Abstand, bleib zu Hause und Vorsicht in allen Bereichen ist jetzt gefragt, damit sich der Coronavirus nicht weiter verbreitet.
Sind wir auch (fast) alle unglaublich diszipliniert und beschäftigen wir uns so gut es geht im eigenen Raum, fällt es uns schwer.
Der ausbleibende Kontakt zu unseren Liebsten, die traurigen Nachrichten aus Nah und Fern, das schöne Wetter, der blaue Himmel und die extreme Ruhe sowie die Erholung der Natur geben uns allen ein Wechselbad der Gefühle.
Machen auch viele Homeoffice oder haben ihre Geschäfte gezwungener Massen eingestellt, kommen viele Fragen. Wie geht es weiter?
Ich habe vor ein paar Tagen bereits dazu einen Brief geschrieben, nachzulesen unter: https://koelner-stadtteilliebe.de/durch-die-corona-situati…/ und bin davon überzeugt, dürfen wir wieder raus, wird es ein verändertes Leben sein und die zurückgewonnene Lebensqualität wird einen anderen Stellenwert haben. Freunde, Verwandte, Orte, Straßen und Geschäfte werden dann bestimmt mit viel Wertschätzung besucht und viele Emotionen werden noch einmal hochkommen.

Privat wird mit Sicherheit die Nähe zu Menschen einen ganz hohen Stellenwert einnehmen und alles worauf wir jetzt verzichten müssen, wird dann, wenn es wieder in gewohnten Bahnen läuft, ein großes Fest sein.
Wirtschaftlich wird sich leider vieles verändert haben, darum unterstütze ich, ganz uneigennützig, die https://www.veedelsretter.koeln/. Das ist eine Initiative, für die Zeit in der Krise, zum Kauf von Gutscheinen, damit der Handel in den kleinen inhabergeführten Unternehmen überleben kann. Hier können sich nämlich alle Händler kostenlos registrieren lassen und alle ortsverbundenen Bürger ihre Solidarität zeigen. Auf unserer Internetseite ist natürlich auch etwas dazu zu finden: https://koelner-stadtteilliebe.de/die-veedelsretter/

Jetzt heißt es in jeglicher Form zusammenzuhalten, darum informieren wir so gut es geht über unsere digitalen Seiten. Auf Facebook zum Beispiel überschlagen sich die Informationen aus dem südlichen Köln fast und eine unglaubliche Dynamik ist zu spüren. Durch die große Vernetzungsmöglichkeit der Kölner Stadtteilliebe kann man stundenlang lesen. Über 5000 Menschen haben uns fest ihre Sympathien ausgesprochen und verfolgen unsere Beiträge regelmäßig. Unsere Zugriffzahlen sind so hoch, dass es für uns alle nur von Vorteil sein kann. Auf unserer Internetseite Kölner Stadtteilliebe sieht es ähnlich aus. Dort veröffentlichen wir neben eigenen Berichten – wie bekannt – alles was man uns einreicht und für das südliche Stadtgebiet von Vorteil ist.
Und darum bitten wir immer wieder, zeigen Sie uns Ihre ganz persönliche Stadtteilliebe. Berichten Sie uns, was für Sie das Leben hier vor Ort ausmacht. Gerade jetzt ist es so wichtig.
Denn eins werden wir alle gelernt haben, wie schön das öffentliche, freie und oft unbeschwerte Leben doch war.

Die Einschränkung und der Verzicht auf persönliche Kontakte war (und ist) für uns in den letzten Tagen und Wochen nur über das Telefon, einen Blick am Fenster oder technisch z.B. über Skype möglich. Auch sind und waren wir oft nur eine Nummer und hatten kein Gesicht. Darum erzählen Sie uns, was in Zukunft unser Stadtgebiet lebenswert machen wird. Schreiben Sie uns, was wir besuchen, anschauen oder genießen sollten, wenn die Türe wieder offen ist. Berichten Sie uns, was Sie zurzeit erleben und was für Sie Ihr Veedel ausmacht. Erzählen Sie uns bitte aus dem Jetzt und erzählen Sie uns was im Sommer geplant ist.
Auch bitte ich alle meine Partner, lasst uns zusammen die Stadtteilliebe leben, zeigen und umsetzen. Berichtet aus Euren Unternehmen und zeigt, was Ihr alles habt und könnt. Viele Firmen haben noch geöffnet und viele Einzelhändler bieten nun einen Lieferdienst oder bereiten sich schon jetzt auf die Zeit danach vor, kommuniziert es. Ich helfe Euch so gut ich kann.
Um eins möchte ich Euch natürlich bitten, lasst auch mich bitte nicht im Stich, wenn es in vier Wochen um die Sommerausgabe geht, denn die Magazine waren bis jetzt mega erfolgreich. Lasst uns zusammen in der Print-Ausgabe, die im Juni erscheinen soll und die ich versuche, aufrecht zu erhalten, alles ins haptische Außen tragen. Denn ich glaube daran, das wird der Sommer unseres Lebens, den wir alle nicht vergessen werden. Ich freue mich auf Euren Anruf und glaube fest daran, dass wir es schaffen. Wie sage ich immer „Zusammen ist vieles möglich.“
Unsere Redakteure, unser externer Grafiker und die Druckerei arbeiten übrigens weiter und stehen für jede Hilfestellung zur Verfügung. Darum erinnere ich gerne nochmals daran, dass Ihr – wie bekannt -, jedes unserer Standbeine zum verbreiten Eurer Informationen nutzen könnt – im Netz sogar kostenlos.
Ich verspreche, ich werde alles was in meiner Macht, in meinem Können und in meinen Möglichkeiten liegt zur Unterstützung beitragen und das jetzt und auch in Zukunft.
Lasst uns alle zusammenhalten, denn Solidarität fängt bei jedem Einzelnen an.
Helft heute, damit es morgen weitergeht ….

Ich lebe und liebe wie bekannt unser Stadtgebiet möchte zuversichtlich sein und bitte um positive Rückantworten. Auch stehe ich weiter zum Senioreneinkauf persönlich oder über mir bekannte Besorgungshelfer, als Ansprechpartner zur Verfügung. Scheuen Sie sich auch da nicht, mich anzurufen.
Genau wie bei Fragen: Wo bekomme ich, ….? Unser Netzwerk ist mittlerweile riesengroß geworden.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein sonniges Wochenende und bleiben Sie bitte zu Hause und gesund.

Ihre/ Eure
Ute Schmidt