Andreas Wulf informiert:

Nord-Süd Stadtbahn Köln: Tatort Bonner Straße
Kahlschlag der Bäume an der Bonner Straße. Die letzten natürlichen Beschützer vor zunehmenden tropischen Nächten und Straßenlärm sind abgesägt. Der Erhalt der massiven Filter gegen Feinstaub und Stickstoffdioxid in Köln wäre ein Zeichen gewesen: Ein wichtiger Schritt für saubere Luft und die Verhinderung von Fahrverboten. Viele tun die allein in Köln jährlich rund 1.000 Toten, infolge
der schlechten Luft, ohnehin als einen statistischen Wert ab: “Viele der Opfer wären wenige Monate oder Jahre später sowieso gestorben!“. Freddy Schenk würde fragen: “Dürfen demnächst alle Kölner älter als 80 Jahre ermordet werden, ohne dass eine Strafverfolgung zu befürchten ist? In was für einer Welt leben wir?“.
Vorschläge der Bürgervereine und Initiativen jahrelang ignoriert!
Seit Jahren mahnen Bürgervereine und Initiativen: Die Umbauplanung der Bonner Straße ist zu korrigieren und vor allem der Verteilerkreis Köln-Süd ist in die Planungen einzubeziehen. Die Argumente sind bis heute unschlagbar. Im Planfeststellungsverfahren gab es Einwendungen. Sehr viele Einwendungen. Fast alle wurden ignoriert. Das ist rechtens! Entlang der Bonner Straße wohnen
sehr viele Mieter. Mieter sind nicht zur Klage berechtigt, wenn es um ihren Lebensraum geht. Nur Eigentümer. Und nur die, die sich zuvor erfolglos eingebracht haben. Alles rechtens! Es gab auch Bürgerbeteiligungen: Veranstaltungen, auf denen die Projekte vorgestellt wurden. Es gab viele Gegenvorstellungen der Bürger. Die wurden fast alle ignoriert. Auch das ist rechtens!
Die Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung unterstützen den Bahnausbau, der in seinen Grundzügen bereits aus dem Jahr 1992 stammt. Den Schaden infolge des Einsturzes des Historischen Archivs blenden sie völlig aus. Der Stadtrat beschließt Millionen, ja sogar mehr als 1,3 Mrd. EUR, für Investitionen, ohne dass sich der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) spürbar verbessert.
Für viele Jahre sind die öffentlichen Gelder blockiert, bevor sich überhaupt etwas verändert.
Vor allem der Einsturz des Historischen Archivs der Stadt Köln verzögert den Bau des dringend forderlichen Gleiswechselwerks 30m unter dem Waidmarkt. Schadensbegrenzungen, eigentlich selbstverständlich, oder Alternativplanungen werden nicht nur ignoriert, sondern bekämpft: Öffentlich.
In Zeitungsartikeln. In den sozialen Netzwerken. Die fast identischen Texte erinnern an Phrasen,
als hätte sie jemand zentral vorgegeben. Positionspapier oder „Waschzettel“?……..

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