Der Arbeitsmarkt im Kölner Süden boomt wie schon lange
nicht mehr. Der rasant fortschreitende Fachkräftemangel
zeigt jetzt schon große Probleme.
Der rasant gewachsene Wohnungsbau zum Beispiel spiegelt
es an allen Ecken wieder. Das Handwerk boomt, doch
die Mitarbeiter fehlen und Kunden müssen zum Teil lange
auf die Umsetzung ihrer Arbeiten warten. Dachdecker, Installateure,
Heizungsbauer, Maler, Pützer und Fliesenleger
fast alle sind bis zum Jahresende ausgebucht. Das Bau- und
Ausbaugewerbe kann sich vor Aufträgen kaum noch retten.
Die Konjunktur brummt und jeder will noch schnell die
günstigen Zinsen nutzen. Doch leider fehlen gerade den
seriösen Fachunternehmen das Personal. Dienstleistungen,
wie Altenpfleger, Friseur, Gärtner und die Fachkraft im Einzelhandel
und in der Automobilbranche haben schon lange
große Sorgen obwohl diese als Berufe der Zukunft betitelt
werden. Was nutzt uns das Wissen, wenn diese kaum noch
jemand ausüben möchte. Umdenken ist bei der Berufswahl
angesagt. So bemühen sich viele Unternehmen bereits um
Studienabbrecher. Zum einen, weil diese dann ein gewisses
Alter haben und zum anderen eine verkürzte Ausbildungszeit
möglich ist, auch sind Ü-50 Personen wieder gefragt, Ihre
Erfahrung und ihre Flexibilität werden hoch geschätzt. Überall
werden händeringend gute und willige Mitarbeiter und
Auszubildende gesucht. Meister statt Master ist dazu eine
große Kampagne der Innungen und diese zeigte deutlich,
dass im Handwerk viele Möglichkeiten geboten werden.
War ein Handwerk vor ein paar Jahren noch ein Knochenjob,
so ist er heute Innovation, Umsetzung der modernsten
Technik und eine zukunftssichere Arbeit.
Klassische Arbeiten bieten berufliche Sicherheit
Alleine im medizinischen Bereich werden heute viele Möglichkeiten
geboten sich frei zu entfalten. War früher eine
zahnmedizinische Fachangestellte nur die reichende Hand
für den Arzt, so ist Sie heute oft die Ansprechpartnerin für
die Prophylaxe, eine gefragte Mitarbeiterin im Labor und
der erste Ansprechpartner im Behandlungszimmer. Weiterbildung,
Wiedereinstieg und eine beständige Arbeitsstelle
ist in diesem Bereich für die nächsten Jahre sicher. Bis ins
hohe Alter ist eine langfristige Tätigkeit möglich. Gerade an
der Rezeption und im Bereich der Abrechnung ist in vielen
Unternehmen die erfahrene Kraft gefragt, da dort intensives
Fachwissen, ein guter Kundenumgang und ein perfektes
Zeitmanagement höchste Priorität hat.
In der Hotellerie und Gastronomie ist es ähnlich, auch hier
ist ein fester gut bezahlter Job für Jung und Alt möglich.
Morgens, mittags, abends und nachts. In kaum einem Beruf
sind so unterschiedliche Arbeitszeit möglich. In kaum einem
Beruf kann man so flexibel, eigenverantwortlich und Kundenbindend
arbeiten wie im Hotel und Gaststättenbereich.
Dazu kommt das Sprachen, Kreativität und die Freude am
Umgang mit Menschen das a und o sind. Gleich ob es als
hauptberufliche Tätigkeit, als Neben- oder Studentenjob
oder um einen Wiedereinstieg geht,
in seinem Lieblingslokal oder Hotel
einmal anzufragen schadet sicher
nicht. Rezeption, (Frühstücks-)
Service, Bar oder Küche, alles Bereiche
mit vielen Möglichkeiten und
Chancen.