PREMIERE Fr, 5. Juli 2019, 20:00 Uhr, Barnes Crossing Köln 

Sa, 6. Juli, 20:00 Uhr, mit anschließendem Publikumsgespräch

So, 7. Juli 2019, 18:00 Uhr (bitte beachten Sie die unterschiedlichen Anfangszeiten)

Alle Vorstellungen werden audiodeskribiert.

Barnes Crossing – Freiraum für TanzPerformanceKunst, Industriestr. 170, 50999 Köln-

Ticketpreise: 14 Euro / 9 Euro ermäßigt

Reservierung unter: info@nomoreless.eu oder 

 Das Theater ist barrierefrei: Ein Zugang für Rollstuhlfahrer*innen ist gewährleistet. Die Parkplätze sind ebenerdig.  

 Alle Vorstellungen werden audiodeskribiert. Wir bitten um vorherige Anmeldung, vor allem bei Interesse an der Audiodeskription für Sehbehinderte, da nur eine begrenzte Anzahl von Audiosets zur Verfügung steht. Ebenso wird vor allen Vorstellungen eine Touchtour für Sehbehinderte angeboten. Wenn Sie diese in Anspruch nehmen wollen, bitten wir Sie jeweils mind. 1 Std. vor Vorstellungsbeginn am Veranstaltungsort zu sein. 

 Kontakt & Informationen: info@nomoreless.eu www.nomoreless.eu

Anmeldung für Audiodeskription: info@nomoreless.eu

 like paper – Tanzperformance 

like paper ist die neue Tanzproduktion des Kölner mixed-abled Tanzensembles cie.nomoreless unter der künstlerischen Leitung von Gitta Roser. 

Mit 9 semi-professionellen Performer*innen zwischen 29 und 78 Jahren, mit und ohne körperliche Besonderheiten, spielt die neue Produktion mit der Analogie von Haut und Papier und erzählt in einem Bühnenbild aus Papier ebenso amüsante wie sensible Haut-Geschichten.

Die Haut ist das größte Sinnesorgan des Menschen, sie ist unsere Kontaktstelle zur Außenwelt und sorgt bisweilen für Lust wie für Frust. Ihre Sprichwörtlichkeit begleitet unseren Alltag – aus der Haut fahren, dünnhäutig sein, sich ein dickes Fell zulegen, in eine andere Haut schlüpfen – und zeigt gleichzeitig auf, wie sensibel und dennoch extrem robust unsere Haut ist. 

Papier ist in seiner Zweidimensionalität der Haut sehr ähnlich – geduldig, unbeschrieben, zerknittert, stark und genauso vergänglich. 

like paper – ein Spiel mit Facetten, Formen, Farben und Projektionen.

like paper – Foto-Ausstellung (begleitend zu den Vorstellungen)

Die Ausstellung gibt den Besucher*innen die Möglichkeit, den gesamten Probenprozess haptisch und visuell zu erfahren. 

Die Fotografien von Manuel Nagel sind die Erweiterung der Bühnenprojektionen und für blinde und sehbehinderte Menschen haptisch erfahrbar. 

Zusätzlich wird Liebgewonnenes aus dem Produktionsprozess präsentiert, welches nicht den Weg auf die Bühne geschafft hat: Gestanzte, geschnittene, geknickte, gefaltete, gerissene Probenergebnisse zum Anfassen und Anschauen. 

Cast: 

Künstlerische Leitung Gitta Roser // ChoreografieGitta Roser & Claudia Jakobs-Neumeier // TanzMechthild Kreuser, Francisco Lara-González, Hartmut Misgeld, Henning Schulte, Tuula Simon, Stephanie Terbrüggen, Clara Osório Vilarinho // Choreografische Assistenz Caroline Asal-Radler // Außenauge Caroline Simon // Produktionsleitung Caroline Skibinski // Produktionsassistenz Tatjana Urban // AdministrationRaphael Spiegel, Kulturwirbel // Musik/Komposition/Produktion Leonhard Huhn // Bühnen- & KostümbildThomas Wien-Pegelow // Projektionen & AusstellungManuel Nagel, Alfred Quarshie, Christina Zajber // Licht/Lichtgestaltung Garlef Keßler // Audiodeskription Andrea Eberl, Joana Tscheinig // PR/ÖA mechtild tellmann kulturmanagement

cie.nomoreless

Die cie.nomoreless ist aus der Tanzproduktion „Spuren“ im Rahmen des Sommerblut Festivals 2016 in Köln entstanden und wird von der Choreografin Gitta Roser geleitet. Das Ensemble besteht aus Laien- und semiprofessionellen Tänzer*innen mit und ohne Behinderung unterschiedlichen Alters. 2018 entstand die zweite Tanzproduktion „role on“ zu dem Thema Identität und Rollenmuster. Hier wurde erstmalig auch eine Audiodeskription angeboten. Es folgten Gastspiele im Theater im Depot, Dortmund, bei DansArt Tanznetworks in Bielefeld sowie im Leopold-Hösch Museum in Düren. 2019 war cie.nomoreless als Referent des EUCREA-Forums – Resonanzen – Künstlerische Kommunikation in inklusiven Arbeitsprozessen in Frankfurt am Main eingeladen.

 

Jede*r Tänzer*in des Ensemblesbringt unterschiedliche körperliche Voraussetzungen, Fähigkeiten und Qualitäten in die Arbeit ein. Für das künstlerische Team ist an der Arbeit mit diesem mixed-abled und mixed-agend Ensemble besonders spannend, gemeinsam mit dem Ensemble die speziellen Ausdrucksmöglichkeiten einer jeden Person zu erforschen, diese in einen professionellen künstlerischen Prozess einzubinden und Bühnenaufführungen zu kreieren.