Radfahren –

Radfahren ist nicht nur Trend und ersetzt oft das Auto, es werden auch immer mehr, die wieder in die Pedale treten und damit völlig hipp sind. In den vergangenen zehn Jahren konnte eine Steigerung des Radverkehrs um etwa 50 Prozent verzeichnet werden. Heute werden in Köln übrigens rund 18 Prozent aller Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt. Radfahren ist extrem gut für die Gesundheit und verbessert in allen Bereichen die Lebensqualität. In unseren Nachbarländern ist es schon normal, doch auch bei uns steigen die Zahlen der Tagesfahrer immer mehr. Der Radverkehr hat das größte Zuwachspotential. Zudem konnte anhand der Ergebnisse der Dauerzählstellen für den Radverkehr festgestellt werden, dass sich in Köln das Fahrrad zum Ganzjahresverkehrsmittel entwickelt hat. Im werktäglichen Radverkehr gab es in den Wintermonaten lediglich einen Rückgang von einem Drittel, die jetzt natürlich wieder auf die Straßen und Wege kommen. Wie bekannt, reagiert auch die Stadt Köln entsprechend des Strategiepapiers „Köln Mobil 2025“, das 2014 vorgestellt wurde (im Netz ist es zu finden). Das Ziel der Stadt Köln ist es, den motorisierten Individualverkehr auf rund 33 Prozent zu reduzieren und das Radfahrnetz weiter auszubauen. Schon Rothers schrieb damals in seinem Vorwort: „Dies beinhaltet eine klare Vereinbarung über Zuständigkeiten und finanzielle Rahmenbedingungen. Meilensteine müssen definiert werden, um die Zielerreichung nachverfolgen und gegebenenfalls justieren zu können. Die Umsetzung von Köln mobil 2025 ist somit ein langfristiger Prozess, der sich kontinuierlich entwickeln muss.“ Auch steht dort: „Die Verwirklichung der Ziele von Köln mobil 2025 hängt von der Mitwirkung der Kölnerinnen und Kölner ab.“ Schaut man heute auf die Straßen, könnte man sagen, die Bürger machen mit – jetzt ist die Stadt gefragt.