Coronakonform sicher gepackt: die Lebensmittelpakete der Rodenkirchener Unternehmerinnen (von links nach rechts: Barbara Willms, Helga Wegmann, Kathrin Palme-Dietrich, Ulrike Fackert).
Foto-Copyright: © Ulrike Fackert

Köln, 6.12. In diesem Jahr sind sie besonders wichtig: die Weihnachtspakete der Kölner Tafel e.V., die an bedürftige Menschen ausgegeben werden. Die Rodenkirchener Unternehmerinnen unterstützen die Aktion wieder und haben am Wochenende Pakete mit haltbaren Lebensmitteln von herzhaft bis süß weihnachtlich verpackt. Die Unternehmerinnen sind sich einig: „In Zeiten der Pandemie ist die Not besonders groß.“

Die wirtschaftlichen Folgen von COVID 19 haben auch die Rodenkirchener Unternehmerinnen zu spüren bekommen. In ihren Reihen sind nicht nur Gastronominnen, Veranstalterinnen und Künstlerinnen schon zum zweiten Mal vom Lockdown betroffen – auch etliche Soloselbständige und Einzelhändlerinnen verzeichnen deutliche Einkommenseinbußen.

Die Spendenbereitschaft der Bevölkerung bleibt trotz – oder vielleicht gerade aus Solidarität wegen – der Pandemie in diesem Jahr hoch.  „Wir registrieren trotz der Unsicherheiten der Corona-Pandemie eine große Bereitschaft zum Spenden und rechnen damit, dass sich die Summe der Geldspenden von zuletzt 10,5 Milliarden Euro in 2019 auf bis zu 11 Mrd. Euro in diesem Jahr erhöhen könnte“, sagt Burkhard Wilke, Geschäftsführer und wissenschaftlicher Leiter des DZI.  

Wer die Kölner Tafel noch mit Lebensmittelpaketen unterstützen möchte, kann dies bis zum 9. Dezember an den Abgabestellen oder spätestens am 12.12. bei der Kölner Tafel selbst tun. Gefragt sind ausschließlich lange haltbare Lebensmittel, kein Spielzeug oder sonstige Geschenke. Alle Informationen finden Sie auf der Homepage der Kölner Tafel.

(Text:Barbara Willms/ blackdog media)