Rondorf: Bürgereinwendungen berücksichtigt

In Rondorf tut sich was. Die neue Wohnbebauung hinter der englischen Schule ist bereits in Angriff genommen. Gleichzeitig wird eine Stadtbahntrasse durch Rondorf bis nach Meschenich geplant, ebenso soll eine Umgehungsstraße für die heute schon überlastete Hauptstraße gebaut werden. Auch eine neue weiterführende Schule ist in Planung. Um dafür Platz zu schaffen, soll der am Weißdornweg gelegene Galgenbergsee teilweise verlagert werden. Die Vorbereitungen dazu sind in vollem Gange. Im Anhörungsverfahren haben die Einwendungen von 18 Bürgerinnen und Bürgern zwei kritische Punkte identifiziert: Die geplante achtmonatige Sperrung der Radverbindung Richtung Stadt über den Robinienweg sowie die dauerhafte Einzäunung und Bepflanzung des Sees.

 

Jetzt hat man zusammen mit dem Umweltamt eine Lösung gefunden, die alle zufrieden stellt.

Es wird keine Vollsperrung des Radschnellwegs geben. Da lediglich morgens und abends Baufahrzeuge den Fuß- und Radweg kreuzen, wird der Verkehr durch Streckenposten geregelt.

Auch der See wird nicht komplett abgeschottet.  An der Südostseite wird eine 50 qm große Aussichtsplattform entstehen, die einen schönen Blick auf den See bietet.

 

„Beide Lösungen wurden uns Bürgern anhand von Illustrationen nachvollziehbar erläutert, so dass auf eine weitere Erörterung verzichtet werden konnte und das Vorhaben zeitgerecht weiter verfolgt werden kann“, freut sich Thomas Grothkopp, einer der betroffenen Bürger. „Ich persönlich freue mich, dass „unser“ Radschnellweg in die Stadt auch während der Bauzeit nutzbar bleibt und dass der See in seiner künftigen, ökologisch aufgewerteten Form für uns Anwohner zumindest sichtbar wird.“ Besonders gelobt wird die gute Zusammenarbeit mit dem Umweltamt der Stadt Köln. (kgs)