Der Abschlussjahrgang 2021 der Offenen Schule Köln (OSK) beendete am Samstag nach einer
schwierigen Corona-Oberstufenzeit die Schulzeit mit einem Highlight und feierte mit Mo-Torres,
Henning Krautmacher und den Domstürmern im RheinEnergieSTADION Köln.

Die Abiturient:innen setzten mit einem Jahrgangsdurchschnitt von 2,1 einen weiteren Meilenstein für eine neueLernkultur der Potenzialentfaltung und eine moderne, zeitgemäße Qualität des Lernens.

Am vergangenen Samstag tauchten die Abschlussschüler:innen des
Abiturjahrgangs und der Berufspraxisklasse der OSK zusammen mit ihren Freund:innen und Familien unter corona-konformen Bedingungen das RheinEnergieSTADION in orange. In diesem Jahr ging die Schulzeit der 22 Abiturient:innen der OSK mit einem Paukenschlag zu Ende. Gemeinsam haben sie einen Abiturjahrgangschnitt von 2,1, davon sieben Abiturzeugnisse mit einer Eins vor dem Komma erzielen können. An die Schülerin Fiona Bleser wurde zum ersten Mal auch die magische Traumnote von 1,0 vergeben.


Die Abschlussfeier fand gemeinsam mit der Berufspraxisstufe, dem Oberstufenzweig für junge
Menschen mit sonderpädagogischen Förderbedarf, im RheinEnergieSTADION statt. „Wir haben uns sehr über die Unterstützung der Kölner Sportstätten gefreut, das Stadion für unsere Abschlussfeier nutzen zu können“, so Breucker. „Dadurch konnten wir für die Zeugnisübergabe eine gemeinsame Feier ermöglichen, die unter Coronabedingungen und auf Grund der aktuellen Platzsituation in unserem aktuellen Schulgebäude nicht möglich gewesen wäre.“
Der Kölner Sänger Mo-Torres begleitete den Einlauf der Schüler:innen mit seinem Lied „Liebe deine Stadt“. Unterstützt wurde er von den Domstürmern und dem Frontmann der Band „Höhner“ Henning Krautmacher, die alle ehrenamtlich die Veranstaltung musikalisch begleiteten und mit den Schüler:innen Songs performten. Auch Stars wie Sänger Gentleman und Sternekoch Nelson Müller übermittelten den Absolvent:innen per Video ihre Glückwünsche.

Mit dem Abitur-Gesamtnotendurchschnitt von 2,1 ist dieser Jahrgang der erfolgreichste seit Gründung der OSK, obwohl der Großteil der Abiturphase im Homeschooling und Wechselunterricht stattgefunden hat.

„Für uns war die Distanzlern-Zeit – neben all den Herausforderungen – auch ein wertvolles Innehalten im Schulalltag-Hamsterrad und eine Chance, uns wieder ganz auf das zu konzentrieren, was die OSK eigentlich ausmacht“, so das positive Fazit von Schulleiterin Vivian Breucker über das Schuljahr 2020/2021. „Wir haben vor allem die Lust am Lernen, das soziale Miteinander und die Individualisierung des Lernens in Gemeinschaft in den Vordergrund gestellt, damit es den Jugendlichen in erster Linie gut geht.“

Auch im digitalen Raum hat die OSK während des Homeschoolings einen Weg gefunden, ihr offenes Konzept zu leben. Über offene Klassenräume auf digitalen Lernplattformen wie der G-Suite konnten sich die Schüler:innen trotz der Distanz treffen, austauschen und gemeinsam lernen. Lehrkräfte suchten außerdem kreative Wege ihre Schüler:innen auch aus der Distanz zu erreichen, sie erstellten Instagramprofile, nahmen Lehrvideos auf oder legten kleine Material- und Motivationspäckchen in der Schule zur Abholung bereit: „Uns war und ist wichtig, dass die Beziehung und nicht die Erziehung auch bei digitalen wie hybriden Unterrichtskonzepten immer im Vordergrund steht“, so Breucker. „Das ist die wesentliche Voraussetzung, um nachhaltiges Lernen zu ermöglichen.“