Stadt erweitert digitales Angebot bei Bauanträgen

Ab sofort können Anträge auf Sonderbauten angenommen werden

Die Stadt Köln erweitert erneut ihr digitales Angebot. Ab sofort können neben Anträgen im sogenannten vereinfachten Baugenehmigungsverfahren im Sinne des § 64 BauO NRW, auch Anträge auf große Sonderbauten im Sinne des § 65 BauO NRW digital angenommen und bearbeitet werden. Zu großen Sonderbauten gehören zum Beispiel Gaststätten mit mehr als 200 Gastplätzen oder Einzelhandel mit mehr als 2.000 Quadratmetern Verkaufsfläche.  

Die Stadt Köln geht damit als zweitgrößte Bauaufsichtsbehörde Deutschlands den nächsten Schritt in Richtung volldigitales Baugenehmigungsverfahren unter Einbindung des landesweiten „Bauportal.NRW“. Bauanträge können hier eingereicht werden. Über eine Verknüpfung zum „Bauportal.NRW“ melden Nutzer*innen sich mit der „BundID“ oder dem Unternehmenskonto (Elster) an und nutzen anschließend den Antragsassistenten zur Einreichung der notwendigen Antragsunterlagen. Damit entfällt die in der Bauordnung NRWnormalerweise vorgeschriebene Schriftform für Bauanträge.  

In weiteren Ausbaustufen soll die digitale Antragstellung für weitere Leistungen des Bauaufsichtsamtes ermöglicht werden. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Vorbescheide gemäß § 75 BauO NRW, bei denen nur einzelne Fragen zur Zulässigkeit eines Vorhabens abgefragt und geprüft werden.

(Text:Stadt Köln/PI/Sabine Wotzlaw)