DORFGEMEINSCHAFT RONDORF-HOCHKIRCHEN-HÖNINGEN E.V. Informiert

Schon früh können auch Kinder mit Gewalt und Konflikten konfrontiert werden. Deshalb bieten Vorschuleinrichtungen wie der evangelische Kindergarten in der Carl Jathostraße oder die Grundschule Anne Frank schon seit vielen Jahren regelmäßig Kurse zum  Konflikttraining und zur Gewaltprävention an.

„Schon ab dem 4. oder 5. Lebensjahr  sollten die Kinder sehr bewusst achtsamen Umgang miteinander lernen und auch erkennen, wie sie sich in kritischen Situationen stark und selbstbewusst richtig verhalten. Dazu gibt es nämlich viele Handlungsmöglichkeiten, die wir aufzeigen wollen”, begründet Millimeter-Geschäftsführerin Catrin Wagner dieses Engagement. Sie wehrt sich zugleich etwas gegen das Vorurteil, die Aggressivität schon im frühen Alter nehme zu. „So pauschal ist das nicht richtig. Im übrigen ist Gewalt immer auch ein Spiegel der Gesellschaft” sagt die diplomierte Sportlehrerin. Sie hat auch beobachtet: Die heutigen Kinder sind selbstbewusster als früher und artikulieren klarer was sie möchten und was nicht.

Schulleiter Hartmut Heuchel-Kleineidam hat diese Kooperation im Jahr 2011 gesucht und mit Frau Catrin Wagner über die Jahre aufgebaut. Seine Erfahrung: „Die teilnehmenden Kinder der Schule profitieren durch diese Kurse in der Stärkung ihres Selbstbewusstseins in besonderer Weise. An den Kurstagen machen die Kinder darüber hinaus wichtige soziale Erfahrungen, die sich positiv bis in die Schule auswirken“. „Uns gefällt das Konzept zum Thema Gewaltprävention sehr gut und die Kinder nehmen das Angebot sehr gerne an. Es vermittelt den Kindern wichtige Kompetenzen, die sie für ihren Kita-Alltag benötigen, um Konflikte vernünftig klären zu können und sie in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken“, lobt Jessica Imwalle, die Leiterin des evangelischen Kindergartens, das Projekt.