Die Kölner Grün Stiftung vergibt im Juni erstmalig einen Stiftungspreis. Ziel ist es, zukünftig mit dem neu ins Leben gerufenen Stiftungspreis ehrenamtlich tätige Initiativen wertzuschätzen und zu unterstützen, die das Kölner Grün nachhaltig pflegen und aktiv die Zukunft der Grünanlagen mit persönlichem Einsatz vor Ort bewahren. Unser Kölner Grün, die Natur und unsere Bäume binden nicht nur co2, sondern bieten zudem einen Naherholungswert, der für alle Generationen unverzichtbar ist.

Der erste Preisträger der Kölner Grün Stiftung ist die „K.R.A.K.E.“ , die Kölner Rhein-Aufräum-Kommando-Einheit.

„Die Kölner Grün Stiftung verfolgt seit geraumer Zeit das organische Wachsen des Aufräum-Kommandos, das sich rasant über das Netz bei Facebook und Instagram connectet und in allen Stadtteilen Kölns aktiv ist“, erklärt Beatrice Bülter weiter. “Wer glaubt, dass nur junge Leute sich zusammenfinden, hat sich vertan. Sympathisanten aller Altersgruppen schließen sich den sympathischen Müllsammlern an, die häufig an Wochenenden oder Feiertagen zum Müllsammeln aufrufen. Die Stimmung ist fröhlich.“

Die Auszeichnung der Kölner Grün Stiftung sieht unter anderem auch eine Arbeitserleichterung der K.R.A.K.E. vor, die bei der Preisverleihung am 25. Juni feierlich überreicht wird.

Initiator und Kopf der Gruppe ist Christian Stock, 36, Filmproduzent und „Aktivist“ in Sachen Müllentsorgung im wahrsten Sinne des Wortes. Die Kölner Grün Stiftung wurde auf die K.R.A.K.E. vor zwei Jahren auf social media aufmerksam: Christian Stock rief seine Freunde, Kumpels und Gleichgesinnte zum Müllsammeln in Köln am Rhein auf. Mit großem Erfolg.

Zuerst waren es drei Leute, dann 20 Mitstreiter und mittlerweile nach knapp zwei Jahren gibt es 2 700 tausend Follower –  und weit mehr Freiwillige aller Altersgruppen, die in ihrer Freizeit gemeinsam den Müll aufsammeln, den andere achtlos hinterlassen – nicht nur am Rhein mittlerweile auch in Grünanlagen und Parks. Irgendwann kreierte Christian Stock den Namen K.R.A.K.E., unter dem der Administrator und seine Helfer die Aufrufe startet. Die AWB (Abfallwirtschaftsbetriebe) unterstützen die K.R.A.K.E.. Firmen helfen mit Inzentiv Tagen. Die Mitglieder der Facebook-Truppe fotografieren ihre Erfolge und erhalten Lob und Wertschätzung. Christian Stock hat sein Engagement ausgeweitet und gemeinsam mit Mitstreitern aus Leverkusen, Düsseldorf, Bonn den Rhein-Clean-Day organisiert, der über die Grenzen der Dom-Stadt hinaus große Resonanz erfährt.

Auf Facebook posten die Mitglieder fast täglich ihre Erfolge, vom Sack mit hochgiftigen Zigarettenkippen über gefüllte Mülltüten bis hin zu wildem Müll wie Autoreifen etc. In dreieinhalb Stunden wurden beispielsweise an der Westhovener Aue 40 Säcke gesammelt worden,  Das Wachsen der Follower steigt täglich rasant.

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