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250.000 Euro für Maßnahmen für die Obdachlosen- und Bedürftigenhilfe

Der Rat der Stadt Köln hat in seiner heutigen Sitzung mit großem Dank eine Schenkung der Bethe-Stiftung angenommen. Die Bethe-Stiftung stellt kurzfristig einen Geldbetrag von 250.000 Euro zur Verfügung, mit dessen Hilfe die Stadt Köln durch ihre Dienststellen geeignete Maßnahmen für die Obdachlosen- und Bedürftigen-Hilfe ergreifen sowie entsprechende Kölner Einrichtungen, wie beispielsweise die Tafeln, die Lebensmittel an bedürftige Menschen verteilen, finanziell unterstützen wird.

Roswitha und Erich Bethe, Vorstand der Bethe-Stiftung:

Es geht darum, dass die Ärmsten der Armen nicht untergehen. Wir möchten andere ermuntern, auch zu spenden – das liegt uns sehr am Herzen!

Oberbürgermeisterin Henriette Reker:

Ich freue mich sehr über diese großzügige Spende, mit der wir die Hilfsbedürftigen in der Gesellschaft unterstützen werden. Mein besonders herzlicher Dank geht an das Ehepaar Roswitha und Erich Bethe, die uns immer wieder unterstützen zu helfen.

Die Bethe-Stiftung wurde im Jahre 1996 von den Eheleuten Bethe zur Förderung mildtätiger Zwecke gegründet. Mit den von ihrer Stiftung geförderten Projekten möchten sie einen Beitrag zur Verbesserung der Gesellschaft in Richtung Humanität und Toleranz leisten. Auch die Stadt Köln konnte schon mehrfach von der Unterstützung profitieren. Zuletzt verdoppelte die Stiftung alle Spenden zugunsten der Erweiterung des NS-Dokumentationszentrums.

(Text Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)

13.03.2020 – 303
Corona-Virus: Stadt gibt Überblick über aktuellen Stand
123. bestätigter Fall in Köln
Zur aktuellen Lage: Mit Stand heute, Freitag, 13. März 2020, 16 Uhr, gibt es auf dem
Gebiet der Stadt Köln den insgesamt 123 bestätigten Corona-Virus-Fall. Von den
bestätigten Fällen sind derzeit noch 122 in Quarantäne – 117 in häuslicher und fünf
Fälle in stationärer. Eine Person wurde bereits aus der Quarantäne entlassen.
Der Krisenstab hat in seiner heutigen Sitzung beschlossen, dass die städtischen
Museen, die städtischen Bürgerhäuser, die VHS, die Stadtbibliothek sowie die
Rheinische Musikschule ab Samstag, 14. März 2020 bis einschließlich 19. April 2020
schließen. Damit finden auch alle Veranstaltungen in den genannten Einrichtungen bis
auf weiteres nicht statt. Dies ist eine Maßnahme, um einer Ausbreitung des Corona-
Virus weiter vorzubeugen. Der Krisenstab empfiehlt dringend den Trägern
vergleichbarer Einrichtungen, sich dem anzuschließen. Sportplätze und Sportanlagen
bleiben derzeit noch geöffnet
Die Stadt Köln empfiehlt allen Kölnerinnen und Kölner, zurzeit auf den Besuch oder die
Ausrichtung sowohl von öffentlichen als privaten Veranstaltungen – auch im kleineren
Rahmen – zu verzichten. Soziale Kontakte auf das Nötigste zu beschränken, trägt
wesentlich dazu bei, Infektionsketten zu durchbrechen und einer Ausbreitung des Virus
zu verlangsamen.
Generelle Handlungsempfehlungen:
Das Gesundheitsamt der Stadt Köln empfiehlt, sich an die Hygienemaßnahmen zu
halten, die auch vor einer Influenza-Infektion schützen: Dazu gehören kein Händegeben,
regelmäßiges Händewaschen mit ausreichend Wasser und Seife, nicht mit den Händen
ins Gesicht fassen.
Die Stadt Köln hat ein Bürgertelefon eingerichtet: 0221/221-33500. Das Bürgertelefon ist
montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr und am kommenden Wochenende von 9 bis 15
Uhr erreichbar. Dort können sich Bürgerinnen und Bürger mit konkreten Fragen zum
Corona-Virus informieren.
Alle Presse-Informationen auch tagesaktuell unter www.stadt-koeln.de/presse

Weitere Informationen sind abrufbar unter http://www.stadt-koeln.de/corona-virus. Hier
hat die Stadt Köln die wichtigsten Informationen zum Corona-Virus zusammengestellt
und verlinkt auf weitere wichtige Informationsseiten.
Hinweis an die Redaktionen:
Sobald die angekündigten Erlasse des Landes zu den Themen Kinderbetreuung und
Schulschließungen vorliegen, werden wir umgehend informieren.
-is/reu-

Beratung in den politischen Gremien. Fünf Varianten wurden untersucht

Mit „Köln-Rondorf Nordwest“ wird derzeit ein neues Baugebiet mit rund 1.300 Wohneinheiten für rund 3.000 bis 3.500 Menschen entwickelt. Momentan wird hierfür der Bebauungsplan aufgestellt. Um das neue Stadtquartier verkehrlich verträglich in die Umgebung einzubinden, plant die Stadt Köln mehrere Infrastrukturmaßnahmen. Eine wichtige Rolle spielt dabei eine Entflechtungsstraße, die um Rondorf herum verläuft und den Ortskern von Durchgangsverkehren entlasten soll.

Um die bestmögliche Lage der geplanten Entflechtungsstraße zu ermitteln, wurden im Vorfeld umfangreiche Prüfungen durchgeführt. Hierbei wurden sowohl die verkehrlichen Belange als auch Umweltaspekte berücksichtigt.

Auf Grundlage der Prüfungsergebnisse empfiehlt die Verwaltung der Politik, zu beschließen, dass die Entflechtungsstraße den Stadtteil Rondorf im Osten und Süden umschließen sollte (Variante 4a2). Durch die Realisierung dieser Variante werden zum einen Verkehre aus beziehungsweise nach Rodenkirchen und dem neuen Baugebiet aufgenommen. Darüber hinaus werden mit der avisierten Führung auch Straßen in Meschenich und Hauptverkehrsstraßen im Kölner Süden entlastet. Schließlich schafft die Vorzugsvariante auf Grund ihrer räumlichen Lage infrastrukturelle Grundlagen für weitere potenzielle Siedlungserweiterungen im Kölner Süden.

Weiteres Vorgehen

Im Anschluss an den politischen Beschluss zur Lage der Entflechtungsstraße werden die Straßenplanung erarbeitet und die notwendigen Gutachten erstellt. Mit diesen Unterlagen wird der Antrag auf Planfeststellung bei der Bezirksregierung Köln gestellt, um das Baurecht für die Straße zu erlangen. Parallel wird der Bebauungsplan für das Wohngebiet unter Berücksichtigung der Entflechtungsstraße weiterentwickelt.

Weitere Infrastrukturmaßnahmen in Rondorf

Außerdem ist für die durch den Ortskern verlaufende Hauptverkehrsverbindung Rodenkirchener Straße (L92) ebenfalls eine Umgestaltung vorgesehen. Für die Umgestaltung stehen die Förderung des Umweltverbunds und die Erhöhung der Aufenthaltsqualität im Vordergrund.

Zudem hat der Rat der Stadt Köln bereits im Herbst 2018 die Stadtbahnverlängerung nach Rondorf und Meschenich beschlossen. Die Planungsleistungen werden in Kürze an einen Generalplaner vergeben.

(Text: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Robert Baumanns)