Beiträge

Weißer Rheinbogen Stiftung  für Rodenkirchen, Weiß und Sürth

Hilfe in Krisenzeiten

In schweren Zeiten sollte das Solidaritätsprinzip greifen :  die jenigen mit kleinen bzw. ohne Sorgen helfen denjenigen mit großen Sorgen. Die Weißer Rheinbogen Stiftung wurde im Jahr 2011 gegründet, um genau in solchen Zeiten für die Menschen im Rheinbogen da zu sein. So förderte unsere Stiftung viele soziale Projekte und bis zum Jahresende stehen noch weitere Hilfsprojekte auf der Agenda. Was ist in diesem Jahr bereits geschaffen worden

Gewalt an den Grundschulen

 Die Medien berichten derzeit verstärkt von Gewalt an den Schulen – auch an Grundschulen, d.h. Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren – unvorstellbar mit welcher Brutalität junge Menschen untereinander und auch gegenüber den Lehrkräften vorgehen. Mit der Förderung des Schulprojektes „Gewaltfrei lernen“ unterstützt unsere Stiftung die Grundschulen bei der Prävention gegen Gewalt. Mit großem Erfolg, so die Aussagen der Schulleitungen.

Dieses Projekt konnte in diesem Jahr an zwei Grundschulen für alle Klassen gefördert werden und insgesamt nahmen über 700 Schüler an den Kursen teil. Die ehrenamtlichen Helfer unserer Stiftung konnten sich Ende September 20 persönlich ein Bild von der Durchführung des Projektes an der Gebrüder Grimm Grundschule in Sürth machen. Unter Anleitung des Coachs Wanja wurden 4.klässler auch auf den bevorstehenden Übergang in weiterführende Schulen vorbereitet. In ruhigem, sachlichen Gesprächston vermittelte der Coach den Kindern die umgehens weise mit anderen Schülern ohne Gewaltanwendung und die Verhinderung von gewaltsam ausgetragenen Konflikten. Eine sehr gelungene und erfolgreiche Lehrstunde.

Schulkalender der Kulturen

Mit diesem Kalender sollen die Grundschulkinder Erkenntnisse über die Feiertage, auch in fremden Kulturen, vermittelt bekommen.

In diesem Kalender sind alle christlichen, moslemischen und jüdische Feiertage gelistet und der Ursprung in einfachen Worten erklärt.

Die Stiftung stellte allen Grundschulen sowie den 5.ten und 6.ten Klassen der Gesamtschule Rodenkirchen eine größere Anzahl kostenlos zur Verfügung.

Menschen mit Handicap

 Was kann eine dauerhafte Förderung alles bewirken? Seit 3 Jahren fördert unsere Stiftung eine Reittherapie für eine junge Frau mit Handicap aus Rodenkirchen. Sie konnte sich in dieser Zeit so viel Selbstvertrauen und Sicherheit aneignen, dass sie in der Lage, an einem einmaligen Projekt in Nordrhein-Westfalen teilzunehmen. Seit dem 1. April 2019 qualifizieren sich sieben Menschen mit sogenannten geistigen Behinderungen für die Bildungsarbeit an Hochschulen. Als qualifizierte Bildungsfachkräfte vermitteln sie Studierenden die Lebenswelten, Bedarfe und Sichtweisen von Menschen mit Behinderungen und sensibilisieren so auf Augenhöhe für das Thema Inklusion.

Kinder und Jugendliche in Familien

Ein Zeichen der Solidarität zu setzen, war der Anspruch der „Corona-Sommerferien-Aktion“. Unsere Stiftung stellte an die 100 Einkaufsgutscheine bereit, damit Kinder und Jugendliche sich als Ersatz für die ausgefallene Urlaubsreise Bücher und Gesellschaftsspiele anschaffen konnten. Als Bestätigung dieser Aktion erhielt die Stiftung folgendes Lob von einem Mädchen (8 Jahre):

Ich habe mich sehr gefreut, dass ich mir zwei schöne Bücher und ein tolles Spiel aussuchen konnte, ……..“

Unsere Stiftung förderte von Januar bis September 2020 insgesamt 12 Projekte mit Spendengeldern in Höhe von über 20.000 Euro.

Spendenbereitschaft – Hilfe durch Engagement

Ein Beispiel der Hilfe durch Spenden: Im Rahmen der Sozialinitiative „HelferHerzen“ gab der dm-drogerie-markt Rodenkirchen unserer Stiftung im September 2020 die Möglichkeit, ein soziales Projekt vorzustellen. In den Verkaufsräumen wurde das Müll-Projekt vorgestellt und der interessierte Kunde konnte sich über das Projekt im Detail informieren. Am 28.09.20 übergab die Filialleiterin des dm-markts in Rodenkirchen einen Scheck über 672,78 €. Ein großartiger Erfolg für die Sozialinitiative im Weißer Rheinbogen.

Spendenaufruf für Kinder, Familien und Senioren

Jetzt, zum Ende des Jahres 2020, hat das Corona-Virus die gesamte Weltbevölkerung wieder fest im Griff. Wir können von Glück sagen, dass man bisher einen zweiten Lockdown verhindern konnte. Trotzdem ist es jetzt an der Zeit, Solidarität zu zeigen.

Für unsere Stiftung bedeutet dies, Spender und Unterstützer für die noch ausstehenden Projekte zu finden, damit bis zum Jahresende noch einige Projekte durchgeführt werden können. Wir suchen daher Menschen, die mit einer Spende helfen. Welche Projekte sollen noch durchgeführt werden?

Kinder und Jugendlichen mit ihren Familien

Gewaltfreies Lernen an den Grundschulen  –  Mut-tut-Gut  –  Selbstbehauptungstraining für Jugendliche  –  Leben ohne Qualm  –  Schulartikel-Kit für Schulanfänger im nächsten Jahr

Jugendliche in der Freizeit

Ferienprojekte im Jugendzentrum Weiß  –  Der lange Leben des Mülls (Umweltprojekt)  –  Projektunterstützung von Vereinen

Ist unter diesen Projekten eines, welches Sie direkt anspricht und das Sie mit einer Spende unterstützen wollen? Wollen Sie nähere Details über ein Projekt wissen? Dann besuchen Sie unsere Internetseite unter www.weisser-rheinbogen-stiftung.de oder unter Facebook. Hier erhalten Sie alle Informationen über Projekte, Spendenkonten und Spendenverwendung.

Falls Sie uns direkt kontaktieren wollen, schicken Sie eine E-Mail an www.stiftungwrs@gmail.com. Einer unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter wird sich schnellst möglichst bei Ihnen melden und Ihre Fragen beantworten.

Ideen für Spenden

Auch in Pandemiezeiten fallen Geburtstage, Hochzeiten, Geburten, Jubiläen und sonstige gesellschaftliche Termine an. Leider ist es von Zeit zu Zeit unmöglich, im Kreis der Familie und Freunden oder überhaupt in großen Rahmen zu feiern. Nehmen Sie die Gelegenheit wahr und bitten Sie die Gäste um eine Spende.

Unter dem Motto „Tue Gutes und sprich darüber“ sind Sie mit einer Spende an unsere Stiftung in der Lage, den Verwendungszweck selbst zu bestimmen und haben die Gewissheit, dass Ihre Spende den Menschen im Weißer Rheinbogen zu Gute kommt. Gerne berichten wir bei der Übergabe des Förderbetrages über den Anlass der Spende und ermöglichen Ihnen, an dem Termin persönlich teilzunehmen.

Text: Willi Esser Stiftungsvorstand

 

 

 

 

 

 

Wer regelmäßig in Sürth ist, dem sollte aufgefallen sein, hier ist einiges in Frauenhand. Nicht nur das unzählige Firmen von Frauen geleitet werden, auch kümmern sich hier auffallend viele Frauen um das Allgemeinwohl. Sie engagieren sich im Dorfverband, bei der Jugend, im Sport und bei den Senioren. Die Sürther Floras z.B. gießen und halten hier den Marktplatz attraktiv und die Boule-Spielerinnen, die sich liebevoll Bouletten nennen, treffen sich hier ebenfalls regelmäßig. Auch gibt es eine tolle Kinderkrabbelgruppe und ein lebhaftes Kinder-WhatsApp-Netzwerk im Sürtherfeld. In Sürth scheint es, wirft man eine Frage in den Raum, weiß irgendeine „Frau“ eine Antwort.

Das SeniorenNetzwerk Sürth setzt seine geführten Erlebnis-Gänge mit Kurt Schreiner im Kölner Süden fort, wie immer am 1. Mittwoch im Monat:

Die Route führt an diesem Nachmittag entlang des Rheins über den Leinpfad von Weiß nach Sürth (ca. 2 km).
Wir werden an besonders schönen oder historischen Stellen pausieren. Und wir beschließen den Nachmittag auf der Terrasse des neu eröffneten Sürther Bootshauses.

Am Mittwoch, 7. Oktober, 15 bis 17.00 Uhr

Treffpunkt: St. Georg-Kapelle in Weiß

Endpunkt: Sürther Bootshaus

Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Bei dieser Gelegenheit stellt sich der neue Quartiersmanager in Sürth vor: Tobias Volckmann, der zusammen mit der Koordinatorin Karin Matzner den Spaziergang begleiten wird. Über ihn läuft auch die Anmeldung: Tobias.Volckmann@deutscher-orden.de, mobil:  0160/90506461

Der Spaziergang ist nicht barriere-frei! Kostenlos, Spenden möglich.

Bei starkem Regen fällt die Veranstaltung aus.

Bitte bedenken Sie, dass es sich bei dieser 3. Tour nicht um einen Rundgang handelt. Sie sollten Ihre An- und Abfahrt eigenständig organisieren.

Es gelten die üblichen Corona-Schutzmaßnahmen.

Bild: Christoph Seelbach Kölner Verkehrs-Betriebe AG

Die KVB-Linie 130 wird ab Montag, 3. August, verlängert. In Sürth kommen ca. 600 Meter hinzu, um das Wohngebiet zwischen dem Sürther Bahnhof, Ober Buschweg und Rodderweg besser zu erschließen. Hierbei werden die neue Haltestelle „Unter Buschweg“ und die neue Endhaltestelle „Sürth Rodderweg“ bedient. Bislang endet diese Linie an der Haltestelle „Sürth Bahnhof“.

Die Haltestelle „Unter Buschweg“ befindet sich für die Fahrtrichtung Sürth Rodderweg auf der Straße „Unter Buschweg“ vor Haus Nr. 18 und für die Fahrtrichtung Universität auf dem Rodderweg gegenüber dem Spielplatz. Die Endhaltestelle „Sürth Rodderweg“ befindet sich auf der Mitte der Josef-Kallscheuer-Straße.

Unabhängig von der Linienverlängerung musste die bisherige Endhaltestelle „Sürth Bahnhof“ verlegt werden. Aufgrund der Bautätigkeit eines Investors stand diese nicht mehr in vollem Umfang zur Verfügung und wurde deshalb für beide Fahrtrichtungen neu platziert. Die Haltestelle „Sürth Bahnhof“ befindet sich nun für beide Fahrtrichtungen auf der Heinrich-Erpenbach-Straße auf Höhe Haus Nr. 1-3. Die Verlängerung der Linie 130 wurde mit Beginn der Hochbaumaßnahme am Sürther Bahnhof dem Fahrplanwechsel im Dezember 2020 vorgezogen.

( Text: KVB Köln- STA )

Bild: Christoph Seelbach Kölner Verkehrs-Betriebe AG

Die KVB-Linie 130 wird ab Montag, 3. August, verlängert. In Sürth kommen ca. 600 Meter hinzu, um das Wohngebiet zwischen dem Sürther Bahnhof, Ober Buschweg und Rodderweg besser zu erschließen. Hierbei werden die neue Haltestelle „Unter Buschweg“ und die neue Endhaltestelle „Sürth Rodderweg“ bedient. Bislang endet diese Linie an der Haltestelle „Sürth Bahnhof“.

Die Haltestelle „Unter Buschweg“ befindet sich für die Fahrtrichtung Sürth Rodderweg auf der Straße „Unter Buschweg“ vor Haus Nr. 18 und für die Fahrtrichtung Universität auf dem Rodderweg gegenüber dem Spielplatz. Die Endhaltestelle „Sürth Rodderweg“ befindet sich auf der Mitte der Josef-Kallscheuer-Straße.

Unabhängig von der Linienverlängerung musste die bisherige Endhaltestelle „Sürth Bahnhof“ verlegt werden. Aufgrund der Bautätigkeit eines Investors stand diese nicht mehr in vollem Umfang zur Verfügung und wurde deshalb für beide Fahrtrichtungen neu platziert. Die Haltestelle „Sürth Bahnhof“ befindet sich nun für beide Fahrtrichtungen auf der Heinrich-Erpenbach-Straße auf Höhe Haus Nr. 1-3. Die Verlängerung der Linie 130 wurde mit Beginn der Hochbaumaßnahme am Sürther Bahnhof dem Fahrplanwechsel im Dezember 2020 vorgezogen.

( Text: KVB Köln- STA )

Zum 5. Mal fand im Dezember 2019 der lebendige Adventskalender in Sürth und Umgebung statt und zum 5. Mal haben wir mit großer Freude teilgenommen.

Lebendiger Adventskalender bedeutet, dass sich vom 01.12. bis einschl. 23.12. (der 24.12. ist als Heiligabend für die Kirche vorbehalten) bei täglich wechselnden Gastgebern/Gastgeberinnen Menschen (immer draußen!) vor einem adventlich geschmückten Fenster einfinden. Dort werden dann z. B. Lieder gesungen, Gedichte vorgetragen, Geschichten erzählt, es kann gebastelt werden etc. Und vor allem entstehen nette Gespräche mit Menschen, die man entweder gut oder gar nicht kennt. Garniert wird das 30 Minuten dauernde Event in der Regel von einem (oder mehreren…) Tässchen Glühwein oder alkoholfreien Punschs und vielleicht einigen Keksen oder anderen Leckereien. Was die Gastgebenden machen, bleibt selbst überlassen, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Beim ersten Mal waren wir noch sehr gespannt, was in Gänze auf uns zukommt, da wir so etwas noch nie irgendwo erlebt hatten. Überwältigt von einem wirklich schönen adventlichen Event, zu dem 15 Leute gekommen waren, stand für uns fest, wir machen das nun jedes Mal! Die darauf folgenden Jahre fühlten wir uns bereits als „alte Hasen“, waren aber jedes Jahr aufs Neue sehr gespannt, wie viele zu uns kommen würden und wie „unser“ Event ankommen würde.

Bei uns wird traditionell eine Geschichte vorgelesen, die einen weihnachtlichen Bezug hat, aber auch eine Botschaft vermitteln soll. Immer mit einer nachdenklichen, aber auch humorvollen Note. Am Ende gibt es die Geschichte auch zum Mitnehmen, wenn man möchte.

Es ist immer wieder spannend, zu erleben, wie viele Sürther den Weg zu uns finden, denn das kann man nie abschätzen. So waren wir meistens ca. 18 Leute, was eine großartige Zahl ist, aber auch schon mal nur zu fünft, was genauso toll war. Das macht zwar die Glühweinvorbereitung etwas schwierig, weil man bei einem kleinen Kreis anschließend im übrig gebliebenen Glühwein ertrinkt, aber diese Unplanbarkeit ist eben auch das spannende für den Abend. In jedem Fall ist es eine lieb gewonnene Tradition geworden! Es kommen nicht nur Freunde und Nachbarn, sondern auch Fremde, die der Liste, die veröffentlicht wird, entnehmen, wo das adventliche Fenster am jeweiligen Tag „geöffnet“ wird. Und so kommt man auch mit Menschen ins Gespräch, mit denen es ansonsten nie Kontakt gegeben hätte.

Schön würde ich es noch finden, wenn die jeweiligen Gastgebenden auch öfter zu anderen gehen und sich nicht nur darauf beschränken würden, das Event bei sich stattfinden zu lassen. Denn davon lebt der lebendige Adventskalender. Es ist eine Institution, die zwar von kreativen, tollen Erzieherinnen der katholischen Kita  St. Remigius in Sürth angestoßen und in Form gebracht wird, sich aber im Ablauf selbst organisiert. Die Kita-Damen bieten die Teilnahme an und stellen die Liste zusammen. Aber die Aktion an sich muss von innen heraus erfolgen, also von den teilnehmenden Menschen.

Danken möchte ich an dieser Stelle ganz ausdrücklich der warmherzigen Inge Blameuser (kath. Kita Sürth), dass sie so etwas Wundervolles in Sürth ins Leben gerufen und jedes Jahr aufs Neue organisiert hat! Allein sie kennenzulernen war und ist ein Gewinn fürs Leben! Im Sommer 2020 wird sie die Kita verlassen und sich als Ruheständlerin am Leben erfreuen, hat aber bereits alles in die Hände ihrer netten Kollegin Frau Neuy gelegt, so dass der lebendige Adventskalender auch weiterhin in Sürth stattfinden kann.

Vielleicht haben Sie ja nun auch Lust, mal ein Fenster zu „öffnen“ und teilzunehmen.
Wir freuen uns jedenfalls schon jetzt auf das 6. Mal im kommenden Dezember!

Sabine Geilenkirchen und Stefan Werz

Es lebt sich ruhig in Sürth. Man trifft immer nette entspannte Leute, es gibt (meistens) problemlos Parkplätze, die Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist gut. Was aber die wirklich besondere Lebensqualität ausmacht hier im Süden ist die Sürther Aue. Besonders wenn man leidenschaftliche Joggerin ist, so wie ich. Die Aue teilt man sich in der Regel mit Spaziergängern, Radfahrern und Hundebesitzern, aber ganz früh morgens, da hat man sie ganz für sich alleine. Der Frühnebel verzieht sich so langsam, die ersten Sonnenstrahlen kämpfen sich durch. Wunderbares Morgenlicht fällt durch die noch belaubten Baumkronen. Jetzt im späten Herbst friert es nachts schon manchmal und die Nähe zum Rhein, die feuchte Luft, spinnt feinste Netze auf Wiesen und Blätter. In der kalten Luft sieht sogar die Skyline des Godorfer Hafens und Wesselinger Industriegebiets irgendwie romantisch aus.
Und dann einfach lostraben in die vorwinterliche Farbenvielfalt, nichts mehr denken und einfach nur seine Runden drehen. Das ist Leben in Sürth, Leben am (im) Fluss.